Nichts ist zuviel

Angefangen hat das alles vor 3 Wochen bei der genialen Gebetszeit, wo 3 Mitarbeiter vom Gebetshaus für mich gebetet haben und ich auf einmal diese unendliche Freude und diesen übernatürlichen Frieden in mir gespürt hab. Das alles hat in mir so viel Lust und Sehnsucht nach Mehr von Gott ausgelöst, dass ich auf diesem „Höhenflug“ zu Gott gebetet habe: „Herr, zeige mir alles was mich von Dir trennt, was noch der Veränderung in mir bedarf, damit ich Deine Gegenwart immer mehr begreife und spüre und Dich immer mehr und tiefer kennen lerne. Zeige mir meine Berufung in Dir.“ Tja, es hat nicht lang gedauert dann hat Gott mein Gebet erhört. Ich bekam auf einmal einen sehr klaren Blick auf mich und Gott zeigte mir meine wahren Beweggründe hinter meinem Handeln. Es war als wenn ich in einen Spiegel geschaut hätte und mir alles ohne den Filter des „Schönredens“ präsentiert würde. Das war ziemlich heftig und ich hab das alles nicht ertragen. Es brach alles über mich zusammen, mir wurde alles zu viel, die Verantwortung in der Arbeit, die familiären Herausforderungen, die intensiven geistlichen Prozesse, die ich erlebte, eine etwas älterer Eindruck im Gebet, der sich mir wieder voll ins Bewusstsein drängte und vieles mehr. Ich bekam große Zweifel an meinem Glauben und an Gott. Die typischen „Warum-Fragen“ stellten sich mir immer wieder. Ich wusste nicht wie ich das bewältigen sollte, Ich glaubte nur an meine Kraft, nicht an die Kraft Gottes. Ich glaubte ich muss alles selber bewältigen und rutschte in Depressionen ab. Glücklicherweise gab es da einen Samen in mir, der schon etwas aufgegangen war und der mich unaufhörlich immer wieder in die Gebetszeiten des Gebetshauses zog. Bis dann zum heutigen Abend (Donnerstag - Gebetsabend), der mich wieder auf die richtige Bahn brachte. Als Johannes nach dem Lobpreis einlud zum Gebet für Berufungen nach vorne zu kommen, spürte ich ganz klar, hey ich bin gemeint. Und während des Gebets hat sich dann der Sturm in mir gelegt. Die Hoffnungs- und Ratlosigkeit verschwand. Ich fand zurück in die Arme Jesu und in das Vertrauen zu Gott. Ich spürte wieder diesen inneren Frieden und die Gewissheit, dass die Berufung, die auf meinem Leben liegt, wie abwegig und vage sie für mich im Moment vielleicht auch aussieht mit der Kraft Gottes kein Problem mehr ist und dass es auf den richtigen Zeitpunkt ankommt. Gott ist allmächtig, seine Pläne sind gut, er weiß schon wann die Zeit reif sein wird.

Gott ist einfach nur gut und er passt auf seine Schäfchen sehr gut auf, dass sie nicht verloren gehen.