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Glossar


Erweckung

Im Laufe der Kirchengeschichte gab es quer durch die Konfessionen immer wieder Phasen während deren sich in einer bestimmten Region Menschen in großen Scharen einem lebendigen Glauben zuwandten. Solche Bewegungen entstanden häufig scheinbar aus dem Nichts und ergriffen plötzlich alle Gesellschaftsschichten. Von einer ersten solchen Bewegung berichtet die Apostelgeschichte Kapitel 2 im Zusammenhang der Ausgießung des Heiligen Geistes an Pfingsten. Seit dem 18.

Wer sind wir?


Lobpreis und Fürbitte. 24 Stunden, an 365 Tagen. In Augsburg.
Wir sind eine 2005 entstandene Initiative junger Christen innerhalb der Charismatischen Erneuerung in der Katholischen Kirche. Wir glauben, dass Gott absolut faszinierend ist. Er ist es wert, Tag und Nacht angebetet und verherrlicht zu werden. Wir tun das auf unsere Weise. Jugendlich, ökumenisch und mit moderner Lobpreismusik. Der Gebetsraum in der Oytalstraße 26 in Augsburg hat an 168 Stunden pro Woche offen. Zu jeder Tages- und Nachtzeit finden sich dort Menschen, die für Gott singen, in Fürbitte für unsere Welt eintreten oder einfach still für sich beten oder die Bibel lesen. 

Die Initiative Gebetshaus ist ein gemeinnütziger e.V., der von Dr. Johannes Hartl geleitet wird. Unsere Arbeit hat ökumenische Ausrichtung und ist in Augsburg ansässig. 

Was ist ein Gebetshaus?

Ein Gebetshaus ist ein Zimmer, ein Raum oder ein ganzes Zentrum. Was es zu einem Gebetshaus macht ist das Gebet: unser Dienst ist es, Tag und Nacht, 24 Stunden und 365 Tage Fürbitte und Lobpreis nicht verstummen zu lassen. Stundenweise wechseln sich hauptamtliche und ehrenamtliche Mitarbeiter ab, Gebetszeiten zu gestalten. Dabei kommen unterschiedliche Gebetsformen zum Einsatz, Musik spielt jedoch eine zentrale Rolle, außerdem ist unsere charismatische Spiritualität deutlich spürbar.

Besucher sind jederzeit willkommen. Zu alles Tages- und Nachtzeiten kann man mitbeten, zuhören, persönliches Gebet empfangen oder einfach nur auftanken. Das Programm ist sehr verschieden: leidenschaftlicher Lobpreis, intensive Fürbitte, ruhige Zeiten, in denen Musik aus der Anlage läuft und das persönliche Bibelstudium untermalt... Doch immer ist jemand da und betet! Tag und Nacht. An 365 Tagen im Jahr.   

FAQ - Fragen an das Gebetshaus


Auf welche Weise wird da gebetet?

Prinzipiell sind die verschiedensten Formen des Gebets möglich. Eine gewisse Priorität kommt den Gebetsformen zu, die gemeinschaftlichen Fokus haben, also an denen alle beteiligt sein können. Daher besteht unser Ziel darin, möglichst viele Zeiten am Tag mit gestaltetem Gebet zu füllen: Lobpreis, Gebet mit der Bibel und Fürbitte. Dabei ist unser Gebet immer auch geprägt von charismatischen Elementen wie Sprachengebet und frei formulierten Gebeten. Dies jedoch soll immer auf eine Art und Weise geschehen, die auch für Außenstehende einladend ist. Ein hoher Stellenwert kommt der Musik zu.

Welche Musik gibt es da?

Unsere Gebetsspiritualität kennt Zeiten der Stille und Sammlung. Daneben ist für uns jedoch der Lobpreis sehr maßgeblich. Durch moderne Musik, die sich zum Mitsingen eignet, können viele am Gebet beteiligt sein und sich dafür öffnen. Unser Liedgut entstammt dabei hauptsächlich der Charismatischen Erneuerung. Wir träumen von zeitgenössischer, kreativer Musik und gut ausgebildeten Lobpreisbands. In Musik und Texten steht dabei immer Gott im Mittelpunkt. Die entscheidende Sache beim Lobpreis ist weder die Band noch "wie es mir dabei geht", sondern es geht um einen großen Gott, dessen herrliche Eigenschaften und Taten wir besingen.
Innerhalb dieses Rahmens ist vieles möglich: Es kann unterschiedliche Lobpreisleiter und Bands geben, die unterschiedliche Musikstile vertreten.

Was kann man als Besucher dort tun?

Das Gebetshaus ist zu jeder Zeit offen für Besucher. Man kann sich einfach reinsetzen und entspannen. Oder Bibel lesen. Oder mitbeten und mitsingen. Oder sich das Ganze nur anschauen. Daneben wollen wir eines Tages regelmäßig Gebetsdienst anbieten: Du bist krank, brauchst Hilfe oder Wegweisung von Gott? Komm doch ins Gebetshaus und empfange persönliches Gebet! Du möchtest beichten? Auch das wird angeboten! Eine kleine Kaffeetheke im Foyer bietet Snacks und Getränke für Tagesgäste. Im Büchershop findet man Medien und Literatur über Spiriutualität und Gebet und bei Seminaren und Schulungen kann man seinen persönlichen Glauben vertiefen.

Wie sieht das Gebetshaus im Moment aus?

Im Moment haben wir einen kleinen Gebetsraum in der Oytalstraße 25, Augsburg Hochzoll. Dies ist nur der erste Schritt - noch kein vollständiges Gebetshaus, aber schon eine nette Gebetszelle, die bis zu 30 Personen fassen kann. Dort finden jeden Tag etliche Stunden Gebet statt, zu denen man jederzeit kommen kann. Wir sind begeistert über diesen kleinen ersten Raum!

Wer bezahlt das alles?

Das Gebetshaus als Projekt lebt einzig und allein von Spenden. Wir glauben, dass ein großer Freundeskreis von Menschen entstehen wird, die Anteil an diesem Unternehmen haben möchten. Als Mitglied des Freundeskreises kann man das Gebetshaus regelmäßig besuchen, an Seminaren teilnehmen, einen Freundeskreis-Brief beziehen und mithelfen, das Gebetshaus finanziell zu tragen. Die vollzeitlichen Mitarbeiter leben von persönlichen Spenderkreisen.

"Von Spenden leben" - wie geht das steuerlich?

Jeder Gebetshaus-Missionar hat einen eigenen Spenderkreis, bei dessen Aufbau er auch Unterstützung von der Initiative erhält. Diese Spender spenden für einen bestimmten GebetshausMisisonar auf das e.V.-Konto. Der Missionar wird angestellt in der Höhe des Betrags, der für ihn gespendet wird. Dies ist also ein ganz normales Anstellungsverhältnis, das den Mitarbeiter jedoch in Mitverantwortlichkeit für das Fundraising nimmt.  

Gibt es im Gebetshaus auch Schulungen?

Wir glauben, dass die katholische Kirche insgesamt an einem Mangel an solider biblischer Lehre leidet. Zwar ist das Level wissenschaftlicher Ausbildung an den theologischen Fakultäten sehr hoch, doch das persönliche Bibelwissen und die persönliche Spiritualität des Wortes Gottes ist besonders bei katholischen Laien meist sehr schwach ausgebildet. Deshalb legen wir Wert auf eine fundierte Einführung in die biblischen Grundwahrheiten im Licht der katholischen Tradition. Außerdem liegt uns die Ausbildung von Leitern für Gebetskreise, Jugendgruppen und Gemeinschaften sehr am Herzen. Konkret bieten wir dreimonatige Schulungen in den Bereichen Gebet, Bibel und praktischer Jüngerschaft an, wobei Schüler und Gebetshaus-Mitarbeiter in WG's zusammen leben. Daneben dient die "Daniel Akademie" einem geistlichen Leben im Alltag Berufstätiger. Im Sommer 2011 startet unsere erste einjährige Bibelschule. 

Wie kann man mitarbeiten?

Das Gebetshaus ist offen für jeden, der an dieser Vision mitarbeiten will - sei es im Freundeskreis, als Teilzeit- oder Vollzeitmitarbeiter. Die Grundvoraussetzung ist, dass man wirklich die Vision teilt, also ein radikales Leben des Gebets zu führen. Wenn das der Fall ist, nimm Kontakt mit uns auf. Für uns ist außerdem sehr wichtig, dass die Mitarbeiter durch ein Netz von Freundschaften verbunden sind, deshalb sollte ein potenzieller Mitarbeiter erst einige Zeit auf die Treffen kommen, die Leute kennenlernen und schauen, ob er dazu passt. Der letzte Schritt ist dann der Aufbau eines persönlichen Spenderkreises und die offizielle Aufnahme als Mitarbeiter.

Den ganzen Tag beten - wem dient das?

Wäre es nicht sinnvoller, den Armen in der Dritten Welt zu helfen oder aktiv in der Neuevangelisierung mitzuarbeiten? Wir glauben, dass das Hauptproblem der Kirche und der Gesellschaft nicht der Mangel an guten Projekten ist. Es gibt unzählige großartige Projekte in unserem Land, um den Bedürftigen zu helfen oder den christlichen Glauben effektiv zu vermitteln. Ohne Zweifel haben all diese Projekte ihre Berechtigung und Wichtigkeit. Wir glauben jedoch, dass ein eklatanter Mangel an und Sehnsucht nach glaubwürdiger Spiritualität herrscht. Es gibt viele karitative Projekte in den christlichen Kirchen. Doch ohne geistlicher Mitte - ohne Gebet - ist Kirche in Gefahr, das zu verlieren, was sie eigentlich zutiefst ausmachen sollte: Ort der Gottesbegegnung zu sein. Wir glauben, dass in der Kirche ein Mangel an Gebet und Zentren des Gebetes herrscht. Wir glauben, dass ein Mangel an gelebter, ansteckender Spiritualität unter Geistlichen und Laien eines der zentralen Probleme unserer Kirche ist. Wir brauchen Orte, an denen entschiedenes, leidenschaftliches Gebetsleben gelebt, erfahren und gelernt werden kann. Und wir brauchen Orte, an denen darum gebetet wird, dass die vielen pastoralen und karitativen Anstrengungen tatsächlich auf guten Boden fallen. Denn ohne Gebet ist jede Form des Apostolats unfruchtbar.

Impressum


Gebetshaus e.V.
Münchner straße 32
86163 Augsburg
Telefon: 0151-50747773 (Mobilfunk, Sprechzeiten: Mo-Do 9-12 Uhr; Do und Fr zusätzlich 14-17 Uhr)
E-Mail: info@gebetshaus.org

Vetretungsberechtigter Vorstand:
Johannes Hartl (1. Vorsitzender)
Julia Hoogeland (Kassenwartin)
Jutta Hartl (Schriftführerin)

Registergericht: Amtsgericht Augsburg
Registernummer: VR 200278

Ust.-ID: DE268385102

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Web-Administration: Simon Heimler
Kontakt bitte über das Formular für die Homepage-Admins!

Die Gebetshaus-Website läuft mit:

Geschichte


Aus einer großen Tradition...
Von 1895 bis 1903 fühlte sich die selige Elena Guerra, Gründerin der Oblatinnen des Heiligen Geistes in Lucca (Italien) gedrängt, dem Papst Leo XIII zwölf vertrauliche Briefe zu schreiben, in denen sie darum bat, dass neu und vermehrt über den Heiligen Geist gepredigt würde:


"Pfingsten ist nicht vorbei. In Wirklichkeit währt es überall und jederzeit fort, denn der Heilige Geist verlangte danach, sich allen Menschen zu schenken und alle, die ihn wollen, können ihn jederzeit empfangen. Wir müssen also nicht die Apostel und die ersten Gläubigen beneiden. Wir müssen nur ihre innere Verfassung haben, um ihn wirklich zu empfangen und er wird zu uns kommen, wie er zu ihnen kam."


Um diese Erneuerung herbeizurufen, hielt Sr. Elena es für notwendig, eine weltweite Gebetsbewegung ins Leben zu rufen, die dem Obergemach gleicht, in das die Jünger vor Pfingsten versammelt waren.
Auf die Veranlassung Sr. Elenas hin veröffentlichte der Papst mehrere Dokumente über den Heiligen Geist, darunter die Enzyklika "Divinum illud munus" von 1897. Ebenfalls auf Anregung Sr. Elenas hin rief Papst Leo XIII am 1.1.1901 im Namen der ganzen Kirche den Heiligen Geist an und ließ die Hymne "Veni creator spiritus" singen, um das ganze Jahrhundert dem Heiligen Geist zu weihen. Am selben Tag begann auf einem anderen Erdteil - in Topeka, Kansas (USA) - eine Ausgießung des Heiligen Geistes unter Schülern einer protestantischen Bibelschule, die als Anfangspunkt der weltweiten Pfingstbewegung betrachtet wird, aus der wiederum später die Charismatische Erneuerung in der katholischen Kirche hervorging.


Im Jahr 1997 empfing Kim Catherine-Marie Kollins, eine in Deutschland lebende Katholikin amerikanischer Herkunft, die in der Charismatischen Erneuerung sehr aktiv war, in Rom den Ruf, die Kirche "zurück ins Obergemach" zu rufen. In Anschluss an die prophetische Stimme der sel. Elena Guerra ermutigt Kim Kollins seither Katholiken weltweit, sich für Fürbitte und Eucharistische Anbetung zu öffnen. Der Name für die Bewegung war bald gefunden: "Burning Bush" - "Brennender Dornbusch" (das gleichnamige Buch erschien auf der ganzen Welt in zahlreichen Übersetzungen) Eine besondere Bedeutung kommt hierbei auch der Verwendung der Charismen für die Fürbitte zu. Es war ein historisches Ereignis, als Papst Johannes Paul II. am Pfingstsamstag (29.5.) 2004 auf dem Petersplatz erklärte:


"Veni, Creator Spiritus!"
Am Vorabend von Pfingsten stimmt die ganze Kirche in diesen Gesang ein: "Veni, Creator Spiritus!" Der mystische Leib Christi ruft auf der ganzen Welt den Geist an, von dem er den Lebensatem erhält, der ihn erhält und handeln lässt.
[...]Ich grüße auf besondere Weise die Mitglieder der Erneuerung im Geist (eine Gruppe der italienischen CE), einer der Ausdrücke der großen Familie der katholisch-charismatischen Bewegung. Durch die Charismatische Bewegung haben viele Christen, Männer und Frauen, Junge und Alte, Pfingsten als lebendige und gegenwärtige Realität in ihrem täglichen Leben neu entdeckt. Ich ersehne, dass die Spiritualität von Pfingsten sich in der Kirche ausbreite, als neue Betonung des Gebetes, der Heiligkeit, der Gemeinschaft und der Verkündigung. In diesem Zusammenhang ermutige ich die Initiative, die "Brennender Dornbusch" heißt, die von der italienischen CE gefördert wird. Sie beinhaltet immerwährende Anbetung, Tag und Nacht, vor dem ausgesetzten Allerheiligsten. Sie ist eine Einladung an die Gläubigen, "zurück ins Obergemach" zu gehen, damit sie in der Betrachtung des eucharistischen Geheimnisses, für die volle Einheit der Christen und die Bekehrung der Sünder Fürbitte halten. Ich ersehne zutiefst, dass diese Initiative viele zur Wiederentdeckung der Geistesgaben führen möge, die ihre Quelle in Pfingsten haben.
[...] Ich wiederhole mit Nachdruck, was ich [1998] sagte: Die geistlichen Bewegungen und neuen Gemeinschaften sind die "Antwort der Vorsehung", "inspiriert vom Heiligen Geist", auf die Bedürfnisse der Neuevangelisierung, für die "reife christliche Persönlichkeiten" und "starke christliche Gemeinschaften" gebraucht werden.
Aus diesem Grund sage ich zu Euch: "Öffnet Euch mit Belehrbarkeit den Gaben des Heiligen Geistes! Empfangt mit Dankbarkeit und Gehorsam die Charismen, die der Heilige Geist nicht aufhört, zu schenken. Vergesst nicht, dass alle Charismen für das Wohl aller gegeben sind, für die ganze Kirche!"
"Veni, Sancte Spiritus!"


...und in ökumenischer Brüderlichkeit...
Auf der ganzen Welt häufen sich in den letzten Jahren Initiativen und Projekte, die Fürbitte und Gebet in den verschiedensten christlichen Konfessionen fördern sollen. Besonders in den aus der Reformation hervorgegangenen Gemeinden und Freikirchen wird der Ruf weltweit immer lauter, dem Gebet und der Fürbitte den Platz eizuräumen, der ihm gebührt. Es erscheinen unzählige Bücher, es entstehen Aktionen, Gruppen und Gemeinschaften, so dass man mittlerweile von einer "internationalen Gebetsbewegung" spricht. Auch für Katholiken inspirierend kann dabei der gerade in den letzten Jahren aufgebrochene Impuls sein, 24-Stunden-Gebetshäuser aufzubauen. 


...zu unserer Berufung.
Seit Beginn der Charismatischen Erneuerung in Deutschland gab es auch Initiativen von und für Jugendliche. Doch erst in den späten 90er-Jahren sammelten sich die verschiedenen Gruppen und Gemeinschaften zu einer gemeinsamen Größe: der "Jugendarbeit der Charismatischen Erneuerung in der Kath. Kirche" (JCE). In den Jahren 2000-2005 wuchs diese Bewegung zahlenmäßig sehr stark, und viele Gruppen entstanden. In einzelnen JCE-Gruppen und unter der Leiterschaft der JCE wuchs nach und nach der Wunsch, eines Tages ein eigenes geistliches Zentrum und eine Jüngerschaftsschule zu haben. Gleichzeitig begannen einige JCE-Gruppen seit 2003, sich verstärkt für Fürbitte, Charismen und Gebet zu interessieren. Eine immer enger werdende Zusammenarbeit mit Kim Kollins führte dazu, dass aus den Reihen der JCE kühne Gebets- und Fürbittprojekte, sowie ein regelmäßig betendes Fürbitt-Team entstanden. In einer dieser Gruppen, die bereits 1996 gegründet war und sich seither sehr großen Wachstums erfreute (FCKW), entstand bereits 2003 die Vision eines Gebetshauses. Es war jedoch nicht vor 2005, dass dieser noch sehr vage Traum langsam anfing Gestalt anzunehmen.
Einer der Leiter der JCE, Johannes Hartl, hatte bereits seit 2003 vielfach mit Kim Kollins zusammengearbeitet. Als er während seines Doktorats in Theologie mit seiner Familie im Juni 2005 ein überkonfessionelles Gebetshaus in den USA besuchte, begann in ihm und seiner Frau eine konkrete Vorstellung davon zu wachsen, was auch in Deutschland möglich wäre - verbunden mit einem deutlichen Gefühl, die Führung Gottes in diese Richtung zu spüren. Wieder zurück in Deutschland, begannen sich Jugendliche und junge Erwachsene (hauptsächlich) aus der JCE um Jutta und Johannes und die noch sehr unkonkrete Vision von einem "Gebetshaus" zu scharen. Verschiedene Treffen, Gebetsnächte und gemeinsame Aktionen ließen die Zielvorstellung immer greifbarer werden. Jetzt, im Mai 2007, zählen sich ca. 40 junge Leute zu den Visionären des Gebetshauses. Nach einem langen Prozess des Betens und Wartens entschlossen wir uns, in Augsburg Hochzoll mit dem 24-Stunden-Gebet zu beginnen. Nachdem die ersten Gebetshaus-Pioniere dorthin gezogen sind, beginnen im Mai dort tägliche Gebetstreffen.

Seit September konnten Räumlichkeiten der Katholischen Pfarrgemeinde 12-Apostel benutzt werden. Die täglichen Gebetstreffen zogen immer mehr Menschen an, besonders der Donnerstag Abend mit Lehre wuchs bald auf 100 Besucher. Auch unsere erste Konferenz "MEHR", ein Vortragsabend mit Bruder Yun und ein "Tag am MEHR" waren mit 130, 250 bzw. 400 Besuchern überaus ermutigend. Am 7. Mai 2008 kam die Gebetshaus-Vision einen deutlichen Schritt weiter: wir konnten in unseren ersten eigenen Gebetsraum umziehen. Nach Umbauarbeiten ist der ehemalige Elektroladen in der Oytalstraße 25 nun ein gemütlicher, ästhetisch ansprechender Ort des Gebets. Im Sommer 2008 nehmen 15 Jugendliche und junge Erwachsene an der dreimonatigen Bibelschule "E1" teil, daraufhin steigt die Zahl der Mitarbeiter beträchtlich. Auch unsere jährlichen MEHR-Konferenz wachsen an Teilnehmerzahlen. Im Sommer 2010 nehmen 22 junge Leute an der "E1" teil, die wöchentliche Stundenzahl an Gebet im Gebetsraum steigt auf 100 und die MEHR 2011 wird von ca. 1000 Menschen (darunter ca. 100 Gäste aus dem europäischen Ausland) besucht.

Warum Gebetshaus?


Der Ruf zum Gebet
"Auf deine Mauern, Jerusalem, stellte ich Wächter. Weder bei Tag noch bei Nacht dürfen sie schweigen. Ihr, die ihr den Herrn erinnern sollt, gönnt euch keine Ruhe!" (Jes 62,6)
Wir glauben, dass Gott in der heutigen Zeit sein Volk neu ins Gebet ruft. Auf der ganzen Welt, quer durch die christlichen Konfessionen, suchen Menschen neu nach der Kraft, nach der Vollmacht und der Faszination einer persönlichen Begegnung mit Gott im Gebet.

Über uns


Unser Anliegen ist es, Menschen (egal ob schon Christen, oder nicht) zu helfen, einem Gott zu begegnen, der sie leidenschaftlich liebt. Wir tun dies, indem wir Häuser des Gebets aufbauen, in denen rund um die Uhr Fürbitte und Lobpreis geschieht. Unsere aus der charismatischen Erneuerung in der Kath.