7 Dogmen postmoderner Theologie

Muss das Christentum sich re-definieren, das Evangelium für die heutige Zeit neu übersetzen, kulturrelevant werden? Gott 9.0, die Sinusmilieustudien, "emerging church" und das Theologen-Memorandum scheinen von dieser Prämisse auszugehen. In diesem - Vorsicht! - kontroversen Podcast setze ich diese "Dogmen" auf den Prüfstand. Hier die 7 Sätze: 

 

  1. Die gemeinsame Kultur ist das, was uns mit einer Personengruppe verbindet. 
  2. Christlicher Glaube hat sich in jeder Epoche neu definiert
  3. Wir leben in der Postmoderne
  4. In der Postmoderne wird "absolute Wahrheit" unglaubwürdig. 
  5. Religiöser (auch christlicher) Fundamentalismus führt zu Intoleranz. 
  6. Das Evangelium muss so übersetzt werden, dass es eine gute Nachricht für alle ist.
  7. Das Neue Testament zeichnet unterschiedliche Bilder von Jesus und muss nicht wörtlich genommen werden.   
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Kommentare

Postmoderne Literatur


Lieber Johannes,
ich könnte Dir wahrscheinlich ein paar Dutzend Titel empfehlen - kommt darauf an, was Du möchtest. Möchtest Du einen klassischen Vertreter der postmodernen "theologischen" Denke, die ich hier eher kritisiere? Dann greif zu einem Buch von Brian McLaren. Möchtest Du einen Klassiker der postmodernen Philosophie lesen? Dann lies Richard Rorty "Der Spiegel der Natur" oder irgendetwas von Jacques Derrida oder Michel Foucault (all das sind aber philosophische Fachbücher!). Möchtest Du einen Christ lesen, der diese Philosophie kritisiert, dann lies "Reasonable Faith" von William Lane Craig oder die Enzyklika "Fides et ratio" von Papst Johannes Paul II. Und wenn Dich mein persönlicher Versuch interessiert, den Anstoß postmoderner Philosophie ernst zu nehmen und in eine Theologie zu übersetzen, die nicht relativistisch ist, dann kannst Du mein Buch "Metaphorische Theologie" im GebetshausShop erwerben.

Postmoderne Literatur


Hey Johannes,

Danke für den super Podcast :)
Hättest du eigentlich Buchtipps über Postmoderne Philisophie, bzw Theologie ? Würd mich mal echt interessieren.

Liebe Grüße Johannes

Geschieden und trotzdem Treu!


Auch ich möchte hier kurz ein Zeugnis geben.
Meine Ehe wurde nach 15 Ehejahren geschieden. Ich stand also mit meinen 4 Kindern alleine da - was nun! Da ich zwar gläubig war (Sonntags zur Kirche!) machte ich mir natürlich Gedanken, wie mein Leben so weiter gehen könnte. Viele meiner Bekannten sagten mir: "Gott kann und will doch nicht von Dir verlangen, dass du mit den Kindern alleine bleibst, wie soll das gehen!" Meine Mama sagte immer: "Vertraue auf Jesus - lass Dich nicht auf eine neue Beziehung ein Du wirst immer verheiratet bleiben!"
Also hatte ich jetzt diese zwei Meinungen. Ich betete viel, während der Zeit. Meine Mama schickte mich auf eine Wallfahrt etc. und dann geschah es - ich lernte einen Mann kennen. Ohh wie war das schön umworben zu werden. Aber es machte sich auch ein Gefühl der Sorge breit - ist es richtig was ich tue? Vor jedem Treffen betete ich, dass "er" mir nicht zu Nahe kommt, wenn es nicht Jesus Wille ist - es ist nie was passiert. Irgendwann fing ich an für den Mann zu beten, denn er war noch nie verheiratet und suchte eine liebevolle Frau, also betete ich für Ihn das er eine finden sollte, wenn aus Gottes Sicht aus uns kein Paar werden sollte. Und es dauerte keine zwei Monate da gestand er mir, dass er eine Frau gefunden hätte - ich dankte Gott dafür und mir wurde immer mehr klar, dass ich zölibatär leben soll. Durch einen Vortrag, der Titel hieß: "Geschieden und trotzdem Treu!" wurde mir klar, dass ich gar nicht alleine bin. Ich ging bei meiner Hochzeit eine Ehe mit meinem Mann und Jesus ein. Da mein Mann gegangen war, blieb aber noch Jesus - und er leitet und liebt mich mehr wie je zuvor. Ich bin glücklich, vertraue ihm alles an, er sorgt für uns, und das in jeder Minute unseres Lebens.
Ich glaube fest daran, dass Gott mir, die Gnade der Enthaltsamkeit geschenkt hat, weil ich mich bewußt für diesen Weg entschieden habe.
Mein Mann ist jetzt seid über vier Jahren weg - und ich bete immer noch für ihn und seine "Neue" dass Sie den Weg zurück finden. In einem meiner Träume sehe ich mich bei ihm am Bett stehen und pflege ihn.

Dieser Beitrag soll all denen Mut machen, die Angst davor haben, alleine zu sein. Ihr müsst nicht mit der Masse mitschwimmen und Euch einen neuen Partner suchen, denn ihr habt noch einen und er freut sich, wenn ihr ihm treu bleibt.

Ehe-Annullierung


Johannes W,es stimmt natürlich: wenn man einmal verheiratet ist, ist man verheiratet. Aber wenn nicht verheiratet, dann eben nicht :)
Und darum gehts ja: Die Ehe hat es nie gegeben, wenn sie annuliert wird (d.h wenn festgestellt wird, dass sie von Anfang an – nicht erst vom Zeitpunkt der Feststellung an – ungültig und nichtig war)
Meiner Meinung nach ist es nicht unbedingt eine Ausrede...
Wenn zum Bsp. jemand gezwungen wurde zur Ehe etc... und solche Annullierungsverfahren sind außerdem richtig richtig streng....
Danke für das schöne Zeugnis von Regina vom 12.03! Das ist der Weg!

Geschiedene


Geschiedene sind nicht von den Sakramenten ausgeschlossen, außer sie gehen eine neue Beziehung ein. Das ist so,weil die Ehe ein Spiegelbild sein soll für den Liebesbund Gottes zu den Menschen/Kirche. Dieser Bund ist eben gültig für immer. Regina

EHE


Ich muss sagen, dass ich die Sache mit der Ehe sehr komplex finde.

Ich finde es schade, dass geschiedene Leute nicht mehr zur Kommunion gehen dürfen, bzw. nicht mehr zur Beichte, wenn ich das hier richtig verstanden habe. Denn ich denke, dass Gott einem jede Sünde verzeiht, wenn man sie bereut und man also dann auch wieder die Kommunion empfangen kann. Ich weiß leider darüber zu wenig, vielleicht kann mir ja jemand sagen, wie die katholische Kirche dies begründet.

Außerdem finde ich diese Kriterien von der katholischen Kirche, die Maria aufgezählt hat, sind nur eine Ausrede, um irgendeinen Ausweg aus der Ehe zu finden, wenn man sie anulieren möchte.
Meiner Meinung nach, wenn man einmal verheiratet ist, ist man verheiratet. Dann eine Ausrede zu finden, die Ehe wäre wegen dem und dem Punkt nicht gültig, ist nur weil man sich nicht an gottes Wort halten will...

Johannes ( nicht Hartl :D )

PS: Danke Johannes für den super Podcast :)

wieder verheiratet


Ich ermutige alle Betroffenen, zur Beratung zu gehen, und zwar zum Bischöflichen Konsistorium. Gibt es auch in Augsburg neben dem Dom. Es ist nämlich so, dass relativ viele Ehen nach kath. Verständnis nicht sakramental geschlossen wurden.

Da ich selbst Betroffene war, einige Anmerkungen meinerseits: Für mich war als Wiederverheiratete von Anfang an klar, dass ich nicht so leben würde, als gäbe es diesen Ausschluss von Beichte und Kommunion nicht. Das hätte nämlich zur Folge gehabt, dass ich nicht mehr in Einheit mit Kirche und Gemeinde leben würde (unabhängig davon ob Kirche recht hat oder nicht). Das wollte ich nicht. Außerdem wäre ich dann genau an dem Punkt gewesen, den Johannes erklärt mit "Wer gibt nach, das Evangelium oder ich". Ich hab erst mal nachgegeben.
Was ist passiert? Jesus hat mir gezeigt, dass er sich mir nicht entzieht, sondern ich hab vielmehr tiefer in die Beziehung zu ihm gefunden und hab eine geistige Kommunion erfahren. Die anderen Gläubigen in meiner Gemeinde haben ihr "Selbstverständnis von Kommunion überprüft. Eine Frau sagte mir z.B. dass ihr durch mein Sitzenbleiben in der Bank während der Kommunion bewusst wurde, dass sie schon aus Gewohnheit zum Kommunionempfang hintrat.
Ich ging auch zur Beichte, erhielt zwar nicht die Absolution, aber der Priester hat über mich gebetet. Oder ich bin während der Kommunion vor gegangen und hab einen Segen durch ein Kreuzzeichen bekommen.
Das war eine sehr schmerzliche Zeit, das will ich nicht leugnen und hat auch Kraft gekostet,weil ich auch zum Angriffspunkt für die wurde,die nicht akzeptieren wollten, dass ich nach dem lebe, was die Kirche sagt.
Mag sein, dass die Kirche das eine oder andere überprüfen sollte, aber kann ich mich selber hinstellen und sagen, ich weiß wie alles besser wäre???
Ich stelle rückblickend fest, dass Gott alle meine Wege mitgegangen ist, gerade auch die Irrwege. Und dass er Heilsgeschichte schreibt gerade auch auf krummen Zeilen. Meine Ehe wurde annulliert. Regina

Ruths Dilemma - Wiederverheiratung Geschiedener


Ehrlich gesagt: In meinen Augen eine schreckliche "Lösung", die hier angeboten wird, eine aus rein römisch-katholischer Sicht. Sicher ist Ehe von Anbeginn unauflöslich geplant (Matth. 10,6), aber "um eures Herzens Härte willen" (Matth. 10,5) hat Gott solche Zugeständnisse wie Scheidung gemacht.

"Wiederverheirate Geschiedene"


Hallo Ruth,

Ich bin zwar nicht der Johannes, aber ich kann dir vielleicht weiterhelfen...
Nun wenn ein sogenannter "Wiederverheirateter" zur Beichte geht, und beichtet, dass er nicht mit seiner eigentlichen Frau zusammenlebt (seine "erste" Frau ist ja immer noch bis zum Tod wirklich SEINE Frau), sondern mit einer anderen Frau, - dann gibt es da ein Problem. Natürlich kann diese Sünde vergeben werden, doch wenn er weiter in dieser Sünde lebt und es somit eigentlich nicht bereut, dann bleibt er weiter in der Sünde (es ist also nicht die Bösartigkeit der Kirche, sondern die eigene Entscheidung, die da im Weg steht und man so nicht in der Lage ist die Vergebung anzunehmen.

[Ich bin mir natürlich bewusst, wie schwierig so eine Situation ist...]

Nun was können dann solche Leute machen?

1. Entweder enthaltsam leben (das ist durchaus möglich! Und Gott gibt auf jeden Fall die Gnade dazu!!!). D.h. in einer sog. "Josefs-Ehe" weiter in der neuen Familie leben, nur eben enthaltsam, - dann können sie ihre vergangene Sünde beichten und wieder zur Kommunion gehen (wobei es hier ratsam wäre nicht in der Heimat-Gemeinde zur Kommunion zu gehen, weil das u.U ein Ärgernis wäre, weil die Leute ja wissen, dass die beiden zusammen leben und nicht wissen, ob sie in Enthaltsam leben)
[und warten bis der Ehepartner stirbt...]

2. ...oder: Möglicherweise war die "erste Ehe" gar keine Ehe. D.h. es kann womöglich festgestellt werden, dass die Bedingungen für eine Eheschließung nicht erfüllt waren, und somit keine Ehe zustande gekommen ist. Solche Gründe dafür, dass keine Ehe zustande kommt sind z.B: Ein Partner wollte von vornherein keine Kinder; Ein Partner hat etwas wichtiges verschwiegen (z.B. eine "unheilbare" Krankheit o.ä.); oder er hatte gar nicht vor die Treue zu halten.... [genau kenn ich mich da nicht aus]
Auf jeden Fall gibt es diese Fälle, wo im nachhinein festgestellt wurde, dass die Ehe gar nicht zustande gekommen war. Also man könnte mit dem Pfarrer sprechen, und ich glaube, dass es auch schon spezielle Beratungsstellen dafür gibt.

Liebe Grüße Maria S.

Dilemma?


Lieber Johannes,

ich hätte da mal eine Frage: Die Bibel sagt uns, dass der Mensch die Ehe nicht scheiden soll. Die Kirche sagt es auch. Aus diesem Grund dürfen, soweit ich weiß, wiederverheiratete Geschiedene nicht mehr zur Beichte und zur Kommunion. Vielleicht bin ich da ja auch falsch informiert. Nun ist das ja durchaus konsequent und logisch, aber ist das barmherzig? Natürlich verstehe ich, dass die Kirche an der Unauflöslichkeit der Ehe festhält und auch festhalten muss, aber andererseits, wie können Menschen, die in so eine Situation geraten (und ich glaube nicht, dass sie das immer mit voller Absicht und aus Bösartigkeit tun), wieder umkehren. Haben die denn damit die Chance auf die Gnade Gottes für alle Zeiten verwirkt? Wenn sie nicht mehr zur Beichte gehen dürfen, wie sollen sie Vergebung erlangen? Ich bin echt froh, dass mich das nicht persönlich betrifft, aber ich kenne Leute in meinem Umfeld. Würde es denn tatsächlich den Wert der Ehe herabsetzen oder relativieren, wenn die Kirche dieser Personengruppe mit mehr Barmherzigkeit gegenübertreten würde. Ich kenne einfach nur zwei Ehepaare, deren Ehe schon sehr schnell zu Bruch gegangen ist, obwohl es sich in beiden Fällen um wirklich gläubige Leute handelt, aus dem einfachen Grund, weil sie leider erst hinterher festgestellt haben, dass sie gar nicht zusammenpassen. Die tun mir einfach leid und ich würde mir halt manchmal wünschen, dass sie noch eine zweite Chance bekommen. Die Frage scheint mir ein ziemliches Dilemma zu sein, aber vielleicht kannst Du mir ein bischen weiterhelfen.

LG Ruth

Sklaverei etc?


Lieber Claus,
auf Ihre spannende Frage möchte ich kurz eingehen. Meine Antwort zielt weniger auf das Thema Sklaverei ab, sondern auf das Schriftverständnis. Und da ist mein Auslegungskriterium das, dass wir das AT immer im Licht des NT lesen. Die großen Linien des NT sind das für uns Wesentliche, die das AT zusammenfassen, bündeln, auslegen. Als Christen, die nicht mehr unter dem Gesetz stehen, sondern zur Freiheit in Christus befreit sind, gilt nicht mehr der Buchstabe des Gesetzes, sondern wir Leben in einem neuen Leben mit Jesus. Im Licht dieses neuen Lebens mit Jesus werden wir mit anderen Menschen so umgehen wollen, wie Jesus es tat. Und Jesus hat Menschen frei gemacht, sie in ihrer Würde wiederhergestellt. Er hat uns aufgefordert, nicht nur andere nicht zu versklaven, sondern sogar selbst die Diener anderer zu sein (Mk 10,42ff). Die Veränderung dieser Herzenshaltung war ihm offensichtlich wichtiger, als die Veränderung der sozialen Realität "Sklaverei", die letztendlich aber dennoch durch christliches Gedankengut überwunden wurde. Doch der Punkt auf den ich eigentlich rauswill: alles, was in der Bibel steht, hat für uns Bedeutung. Doch nicht alles, was für uns Bedeutung hat, steht in der Bibel. Konkret: wenn man das Menschenbild des NT anschaut, ist es sehr naheliegend, Sklaverei abzulehnen. Es gibt für die Ablehnung der Sklaverei noch 1000 andere gute Gründe, auch wenn es nicht in der Bibel steht. In der Bibel steht auch nichts über gesunde Ernährung und Umweltschutz - und dennoch ist beides sicherlich ziemlich wichtig. Die Bibel ist ja nicht ein Gesetzbuch voller "Solls", die man abhaken muss, sondern ein Wegweiser in Richtung eines Lebens, das ich in Beziehung zu Jesus gestalten darf und soll. Und in ein solches Leben passt es wunderbar, dass Menschen auch im Laufe ihrer Geschichte zu neuen (und im Idealfall auch besseren) Aspekten sozialen Zusammenlebens kommen, die sie dann - im Licht dessen, was sie von Jesus gelernt haben - gestalten sollen. Dass es Gott im Jahr 1000 v. Chr. erstmal wichtig war, zu regeln, dass Sklaven fair behandelt werden, demonstriert einfach die Pädagogik Gottes, sein Volk nach und nach zu erziehen. Dass es im Zuge dieser Erziehung auch Dinge gibt, die nicht explizit in der Bibel stehen, aber 1:1 in einer Linie mit der Botschaft Jesu sind und die Menschen selbst "formulieren" können, spricht nicht gegen sondern für die Weisheit der Pädagogik Gottes.
Also konkret, wie könnte man heute argumentieren? Nun, nicht mit einer Bibelstelle, die sagt dass Sklaverei verboten ist, sondern einfach mit den 1000 Stellen, in denen es darum geht, Menschen gut zu behandeln, Menschen zu dienen, zu befreien, so zu behandeln, wie man selbst behandelt werden wollte. Im Licht dieser Stellen kann man dann relativ leicht zu einer Entscheidung kommen, wie man zB den Sklavinnen des modernen Sex-Menschenhandels begegnen sollte... Liebe Grüße, johannes

Thesen/ bisherige Kommentare


Lieber Herr Hartl, liebe Leute, die bisher hier Kommentare geschrieben haben,
es mag überheblich klingen, vielleicht ist es das auch, das möge einmal ein anderer entscheiden, wenn ich sage: Weiland argumentierte ich genauso wie Sie. Ich kam aus einer sehr liberalen Familie. Fand dann, wie ich meinte, zum "rechten Glauben". Es war angenehm, auf einmal genau zu wissen, was richtig und falsch ist in Glaubensfragen. Ich sage das ganz ohne Polemik, offenbar habe ich das gebraucht. Nur dass ich irgendwann merkte: Es wird mir einfach zu eng. Viel zu eng. Ich möchte in aller Freiheit die Fragen, Anfragen und Zweifel äußern dürfen, die ich habe, ohne als die ungläubige Theologin tituliert zu werden von einigen Mitchristen. Und so zog ich meine Straße fröhlich und in neuer geistiger Freiheit. Dieses Buch half mir, zu verstehen, was da eigentlich in mir vorgegangen war. Zur Freiheit hat euch Christus befreit....Gott sei Dank. Und in diese Argumentationsmuster kann, will und werde ich nicht mehr zurückfallen.
Gruß
Christiane Müller

Postmoderne


Das ist ein starker Brocken, richtig aufrüttelnd. Vielen Dank für diese Klarheit. Dies ist eine ganz notwendige Stimme in unserer Zeit, gerade weil sie gegen den Trend bürstet. Viele Punkte reizen freilich zur Diskussion auch, zum Streitgespräch. Hab Dank, Johannes, für deinen Mut.
Übrigens: Die Autoren von Gott 9.0 kommen jetzt am Donnerstag Abend nach Augsburg, in den Annanof.

Nachfrage


Hallo Herr Hartl,

ich bin wie Sie davon überzeugt, dass es eine einheitliche/absolute Wahrheit gibt, und dass Gott so großartig ist, dass er diese uns offenbart, wenn wir danach suchen. Da mein Denken durchaus postmodern geprägt ist, stosse ich bei dieser Suche manchmal auf Widersprüche die ich nicht so einfach auflösen kann.
Gott offenbart in Leviticus wie wir (bzw. das Volk Gottes) so leben sollen, dass es ihm eine Freude ist. In 3.Mose 25,44 wird beschrieben, dass die Israeliten Sklaven kaufen dürfen und in einer ganzen Reihe von Stellen wird der korrekte Umgang mit Sklaven beschrieben. Ich habe keine Stelle im AT/NT gefunden, die diese Stellen in einer Weise relativieren können, so dass Christen die Sklaven besitzen, gegen den Willen Gottes handeln.
Wie kann man theologisch fundiert diese Stellen in die Gegenwart übertragen, in der es ja durchaus noch Sklaverei gibt. Dabei meine ich nicht die Mishandlung von Sklaven, diese wird ja schon im AT sanktioniert. Sondern einfach die Tatsache, dass ein Mensch Besitz eines anderen Menschen werden kann ?

Freundliche Grüße nach Augsburg !

ob ich mich gerne reden höre?


ob ich mich gerne reden höre? nur bei themen, wo ich was interessantes zu sagen habe ;-)

Kurz??


Du hörst dich gerne reden, stimmts? ;)

danke lieber johannes du


danke lieber johannes du sprichst mir aus dem herzen auch wenn ich das nicht so durchdacht und hintergründig darlegen könnte...heiliger geist...scheide dunkel von finsterniss...das gericht gottes beginnt bei seinem haus....

7 Dogmen postmoderner Theologie


Herzlichen Dank für den Podcast dazu! Was ich intuitiv wahr nahm haben Sie großartig ausgeführt. Liebe Grüße, Maria

Hilfreich


Hallo Johannes
danke für deinen Beitrag zur Postmoderne.
Das hat mir weiter geholfen.

Liebe Grüße
T i t u s

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