Das göttliche Geschenk, Single zu sein

Single sein bedeutet, auf der Suche nach einem potenziellen Partner zu sein, oder? In unserer Gesellschaft (und Kirche!) fühlt man sich mitunter wie ein Plan B, wenn man in keiner Beziehung lebt. Erstaunlich ist, dass diese Sichtweise richtig weit von der biblischen ist. Eine kleine Perspektivenänderung kann Dein Verständnis vom Singlesein und der Ehe ziemlich verändern. Und die Art und Weise, wie Du mit Dir selbst, Singles oder Deinem Partner umgehst. Von Dr. Johannes Hartl

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Audio-Information: 67:54 Minuten | 31.09 MB | 64Kbps Bitrate

Kommentare

Single sein als Frau...


...hat seine Vorteile.
Endlich, nach langen Ehejahren wieder einmal machen, was FRAU will... sehr entspannend.
Vielleicht gibt es irgendwann wieder einen Partner, aber das hat keine Eile...

Grüssle & weiter so - tolles Buch!
Sabrina

Lieber Singlebruder vom


Lieber Singlebruder vom 6.Oktober,

anscheinend sind Sie einer der besser mit einer solchen Lebensweise umgehen kann. Das bedeutet aber nicht, dass dies auf alle andere Menschen auch zutrifft.
Hatten Sie schon Mal das Glück in einer Partnerschaft zu sein? Wenn ja, schätzen Sie sich glücklich, denn es gibt viele die nicht einmal das erleben konnten. Sie können nun abwägen, welcher Lebensstill besser für Sie ist - das können andere nicht, ihnen ist praktisch ein Weg aufgezwungen (egal wie leicht oder schwer er dann auch sein mag). Toll, Sie haben es geschafft und sind raus aus dem Teufelskreis aus Schmerz, Selbstmitleid und Hoffnungslosigkeit - das haben aber nicht alle geschafft.

Woher wollen Sie wissen, was die Sehnsucht aller Alleinstehender ist? Wer sagt, dass solche Menschen leiden, weil sie geliebt werden wollen und nicht gerade deshalb, weil sie auch wen ANDEREN lieben wollen, dem anderen zuhören wollen, mit der Person lachen und weinen wollen? Natürlich beruht Ehe und Liebe auf Selbstlosigkeit, Geduld und anderen Tugenden, genauso wie Eltern zu sein (man sorgt für das Kind und das tut man (hoffentlich) gerne, weil man es liebt). Doch ist es einleuchtetnd, dass eine Partnerschaft ohne GEGENSEITIGE Liebe nicht funktionieren kann. Das scheinen Sie irgendwie vergessen zu haben.

Gott liebt alle Menschen, wenn Menschen aber Gott nicht lieben, dann tun sie nicht das, was Gott will. Das Ende solcher Menschen kennen wir. Fazit: keine gegenseitige Liebe führt nicht zu einer anhaltenden Partnerschaft.

Selbstmitleid ist sicher ein Grund warum der Schmerz solcher Leute groß ist, jedoch zu einem weitaus größeren Teil aus Erfahrungen und der ständigen Erinnerung, dass man alleine ist: Medien, Freunde, Familie, selbst in der Kirche und Bibel - wohin man blickt geht es nur um die Themen Familie, Partnerschaft, Liebe, Sex etc.
Die schmerzhafte Wahrheit ist, dass Gott auch jahrelange Gebete nicht erhört. Die schmerzhafte Wahrheit ist, dass Gott manche auch sehr sehr lange leiden lässt ohne das der Leidende den Grund erkennt (Gottes Wege sind nicht unsere Wege). DAS ist die Wahrheit und nicht Ihre pauschalisierenden Bemerkungen, dass im Prinzip jeder selbst Schuld ist an seinem Leid.

Und mit der "Anklage" haben sie nicht bewiesen, dass sie ihren Schmerz behalten wollen, sondern, dass dieser Vortrag einfach unpassend ist. Manchmal können gut gemeinte Worte genau das Gegenteil bewirken - wie Ihre Worte. Leid verstehen und vom Leid erzählen können nur jene, welche direkt betroffen sind.

Ja, man kann eine tröstende Antwort von Gott erhalten, doch nicht jeder bekommt sie auch. Wenn Sie nun meinen, all jene die dies nicht erfahren haben sind (wiedereinmal) selber Schuld:
Aus welchem Grund hat Gott Hiob alles weggenommen? Hatte Hiob direkt etwas damit zu tun? Hatte er sich davor etwa mit Schuld beladen, dass ihm das alles passiert ist? Nein. Er hat auch im Selbstmitleid gebadet und seinen Geburstag verwünscht, sich den Tod herbeigesehnt. Seine "Freunde" aber gaben ihm Schuld.

In einem Spital arbeiten kann das Operieren an einem Menschen oder aber das Putzen des Flurs sein. Im Krieg dienen kann das Kämpfen an vorderster Front, aber auch das Versorgen Verwundeter auf sicherem Terrain sein. Ähnliches gilt auch bezogen auf das Singledasein. Wenn Sie nicht/ nicht so sehr bzw. nicht lange darunter zu leiden hatten, sollten Sie froh sein. Denn nicht jeder ist so "toll wie Sie".
Tröstende Worte wollen gut gewählt sein, denn wenn der Tröstende nicht in der Lage ist, den Leidenden zu verstehen, dann kommt automatisch sowas heraus.

Die Ehe ist nichts für mich,


sondern für den Partner.
Wer Partnerschaft für sich selbst wünscht vergisst die reine Basis von Ehe. Die Liebe welche weniger auf sich blickt, sondern einen Grad von Selbstlosigkseit fordert.

All jene, welche sich nicht durch einen solchen Vortrag getröstet wissen, sondern sich gekränkt fühlen, sind jene, welche durch Ihr ichfocusiertes Selbstmitleid Ihren Schmerz noch multiplizieren und mit ihrer Anklage bewiesen haben, dass Sie Ihren Schmerz auch weiterhin behalten wollen.

Eine womöglich von Gott geführte Handreichung durch schmerzhafte Wahrheit aber auch des Trostes bleibt jenen verwert! Hätten Sie wenigstens das Gute behalten und das Schlechte verworfen wären Sie Ihrem Sehnsuchtsziel näher gekommen.

Kommet alle zu mir und werfet Eure Sorgen auf mich. ICH will Euch erquicken. Vertrauet mir Doch. Jeder Tag ist für Euch bereitet wie jeder von Euch seinen Lebensweg mit seinen Aufgaben enthält. Traget ihn so wie er kommt. Hadert nicht, schimpft nicht, klaget nicht an, sondern lebet im hier und jetzt die Euch gelehrte Liebe. Ich bin die Magd des Herrn, des Herrn Wille gesche an mir.

Es grüßt Euer Singlebruder

Wirklich?


Johannes, du meinst die Ehe ist der schwerere Weg. Wie kommst du auf sowas? Musst du etwa ehelos leben? Glaubst du Singles wie Jesus, Paulus, Jeremia oder Elia haben den leichten Weg genommen?
"Wehe dem, der allein ist; wenn er fällt, so ist kein anderer da, der ihm aufhelfe" - dieses Zitat steht nicht umsonst in der Bibel.

Es ist mittlerweile bewiesen, dass Einsamkeit so schlimm ist wie das Rauchen von 15 Zigaretten am Tag, wie Alkoholmissbrauch oder doppelt so schlimm wie Fettsucht ist. Einsamkeit ist mit sehr vielen Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden. Die Einsamkeit ist im ECHTEN Singledasein (nicht das freiwillig gewählte Singleleben) ein ständiger Begleiter.
Hatte es Jesus schwer als er in der Wüste 40 Tage ausgeharrt hat? Ne, das war ja ein Kinderspiel...
Studierter Theologe hin oder her...sich in die Lage solcher gequälter Personen hineinzuversetzen gelingt NUR denen, welche schon sehr lange in dieser Situation waren.
Wieder ein Grund warum Jesus diese Leute versteht.

Und Leute die deinen Vortrag eher positiv entgegennehmen sind mit großer Sicherheit solche Menschen, die wahre Einsamkeit nie wirklich erlebt haben... schon mehrere Partnerschaften hinter sich und jetzt auf der Suche nach dem Sinn ihres Single- Daseins.
Was ist mit den unfreiwilligen Singles, die sich in ihrem ganzen Leben nach etwas Zärtlichkeit, Liebe und Geborgenheit sehnen, aber diese Dinge nie bekommen? 50, 60 oder 70-Jährige?

Es ist so einfach über solche Dinge zu reden, erst recht, wenn man überhaupt keine Ahnung von der Materie hat...

Danke!


Lieber Johannes,

Ich freue mich sehr über Deinen Vortrag! Ich habe Partnerschaft auch ständig überbewertet und sehe es auch um mich herum. Dieser Vortrag ist mir in der Zeit über den Weg gelaufen, in der ich nach der tieferen Wahrheit über Partnerschaft gesucht habe als gläubiger Mensch. Und ich bin soooo dankbar, diesem Zwang nicht mehr hilfllos ausgeliefert zu sein! Endlich kann ich die Zeit für mich als Seele genießen und endlich glücklich mit mir allein sein, ohne mich innerlich mit Bedingungen und Erwartungen zu quälen. Die Erwartungshaltung, dass ein anderer Mensch für meine Liebe verantwortlich sein soll, habe ich aufgegeben und seitdem geht es mir sehr sehr gut. Und Dein Satz, dass es immer einen Grundschmerz geben wird, leuchtet mir komplett ein! Das kann ich akzeptieren, weil da der Weg zu Gott für mich erst anfängt. Und für den Rest sag ich mir: Hilf Dir selbst, so hilft Dir Gott. Ist nicht immer einfach, aber wer sagt, dass es einfach ist!? So oder so gibt es Herausforderungen im Leben. Die Hauptsache ist für mich, meinen Anker immer im Herrn zu finden, immer.
Herzliche Grüße

Lieber Gast vom 07.04. der


Lieber Gast vom 07.04.

der Herr segne dich überreich und sei dir mit seiner Liebe ganz nah.

Hallo Johannes! Als


Hallo Johannes!

Als (Dauer-)Single muss ich sagen, dass es irgendwie eine Demuetigung ist sowas zu hoeren. Manche Leute sind dazu berufen, andere sind so lange single (und leiden auch darunter), dass sie sich dann nach Jahren dazu berufen fuehlen (so quasi als Ausrede damit sie sich selbst gut fuehlen).
Ich frage mich, wie jemand, der NICHT ueber Jahre hinweg Einsamkeit und das Single-sein erlebt hat so einen Vortrag halten kann. Kann etwa jemand, der noch nie im Krieg gewesen war, sich in die Lage eines Kriegsveteranen oder eines Kriegsopfers versetzen? Ich glaube nicht. Und dann noch in dem Vortrag deine Ehe und dein glueckliches Leben zu erwaehnen ist ein Schlag ins Gesicht aller, die ein ewiges Singledasein fristen.
Mir kommt es manchmal echt vor als wuerdest du dich lustig machen ueber das Single-Dasein.

In der heutigen Zeit bedeutet Singlesein nicht automatisch "mehr Zeit fuer Gott" zu haben bzw. ihm mehr zu dienen. Wenn man alleine und einsam ist kommen auch genug Begierden und Versuchungen hinzu, Begierden, welche enorme Probleme bereiten koennen, wenn man NICHT in einer Ehe lebt (ich spreche von sexuellen Begierden). Aber auch nur die Tatsache, jemanden zu haben den man umarmen kann, ist einem im Singleleben nicht gegeben (zumindest nicht mir).
Ich kann mir vorstellen, dass man in der Ehe auch genug Probleme haben KANN, aber als Single wird man staendig (in Medien, Umwelt, Familie, Freunde, ja selbst in der Kirche) daran erinnert, dass man einsam ist und keine Lebensgefaehrtin/Lebensgefaehrten hat. Als Single kann man genauso viele Ablenkungen haben wie in der Ehe. Und zu sagen, dass die Ehe der "haerterer" Weg ist echt eine Zumutung.
Warum niemand oder kaum jemand von der "schoenen" Seite der Ehelosigkeit spricht? Vielleicht, weil es nicht viel "SCHOENES" gibt. In der Bibel wird nicht erwaehnt, dass dieser Weg ein schoener Weg ist. Also bitte verdrehe die Realitaet nicht.
Besonders geschmacklos ist und bleibt aber die Tatsache, dass ein Mann, der mit etwa 20 Jahren geheiratet hat, jetzt davon redet, dass er als Teenager (15 oder 16 Jahre??) vielleicht einsam war, davon redet, wie man mit Einsamkeit und dem Singledasein umgeht und Singles und Einsamen Tipps gibt.
Es gibt sicher genug Menschen, die Gott schon erkannt haben (wirklich erkannt haben) und sich in TIEFSTER EINSAMKEIT trotzdem nach einem Lebenspartner sehnen. Willst du sagen, dass solche Menschen diesen Partner als ihren Gott ansehen?
Gott hat gewusst, dass der Mensch nicht nur von Gottes WORT lebt sonder auch von seinen GESCHENKEN. Und ein Partner ist ein GESCHENK. Und manche bekommen dieses Geschenk und manche nicht.

Fuer einen seit Jahren GLUECKLICH verheirateten Mann ist es einfach ueber solche Themen zu reden, denn er kennt solche Probleme nicht...
...Probleme eines einsamen Mannes, der in seinem ganzen Leben noch nie eine Freundin hatte, Zaertlichkeiten oder Liebe erfahren hat, auch wenn er jeden Tag und jede Nacht unter Traenen dafuer betet zumindest EINMAL auch ein solches Geschenk zu erfahren.

Wow Danke für diese Lehre.


Wow Danke für diese Lehre. Ich bin selbst Single und habe mich dabei ertappt, dass ich mich auch oft unvollständig fühle oder das Gefühl habe, mein Leben fängt erst richtig an, wenn der Richtige kommt. Jetzt ist mir wieder neu bewusst geworden, dass das eine Lüge ist und ich ein unglaublich reiches Leben habe, und dass Jesus alles hat, was ich brauche. Und mir ist neu bewusst geworden, wie viel ich habe, wofür ich dankbar sein kann, und was ich in einer Beziehung nicht hätte. Klar muss man dafür auch auf viel verzichten, was man als Single nicht hat. Aber ich denke ob Single oder in einer Beziehung, es gibt immer Dinge, die einen reicher machen und Dinge, die man dafür entbehren muss. In meiner letzten Beziehung gab es auch immer mal Momente,in denen ich einige Vorteile des Singlelebens vermisst habe. Traurig eigentlich, dass wir so oft nur das zu sehen scheinen, was wir nicht haben, anstatt das zu sehen, was wir haben, und es als unglaubliches Geschenk zu sehen!

Habe jetzt Mitleid mit Menschen, die einen Partner haben


Sehr geehrter Herr Hartl,

ich habe gerade Ihre Predigt gehört. Ich weiß jetzt, daß es "schlimm" ist, verheiratet zu sein. Daraus aber zu schließen, daß es Singles gut geht und sie ihr Leben als göttliches Geschenk empfinden sollten, dem kann ich nicht folgen. Warum das Single-Dasein ein göttliches Geschenk sein soll, daß habe ich leider nicht herausgehört.

MfG.

Empfehlung


Ich kann euch http://www.christliche-partner-suche.de empfehlen. Die Seite ist eine moderne Singlebörse für Christen in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Richtig gut!


Vielen Dank Johannes für diesen wertvollen Vortrag. Ich werde ihn an meine Singlefreunde weiterleiten! :) Dir und deiner Familie GOTTES Segen!

Leben bleibt Leben


Schublade auf, Single rein = Singledasein.
So einfach lasse ich mich nicht in eine Schublade stecken.
Sei mein Dasein so "Gottgewollt" oder von mir verursacht.
Wenn in München mehr als die Hälfte der Einwohner als Alleinstehende ihr Dasein fristen,
müsste halb München trauern.
Stattdessen ist es eine Stadt voll umtriebigem Leben.
Selten handelt es in der Bibel um Geschichten von Ehepaaren. Scheinbar ist das Thema mindestens so alt.
Alles Leben ist Begegnung. Also Singles öffnet die Tür, oder besser gesagt macht es wie Single Papst Johannes XXIII. Öffnet die Fenster und lasst frische Luft in das Thema.
Es gibt "kein dahinsichen, fristen, darben". Als Alleinstehende/r den christlichen Grundgedanken leben, bringt auch Frucht (wenn auch keine Leibesfrucht).
Bitte nehmt diese Zeilen nicht als Demütigung, sondern als Ansporn wahr.
Josefi

Lieber Johannes, du sprichst


Lieber Johannes,

du sprichst da ein wichtiges Thema an. Sicher gibt es die Singles, die in diesen Stand berufen sind und die dafür mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung brauchen. Der weit größere Teil aber, sind Menschen, die sich diese Lebensform nicht ausgesucht haben und sehr darunter leiden. Ich empfinde mein Singleleben als bitteren Kelch, ja eigentlich als eine Zumutung, in diesem Zusammenhang von einem "göttlichen Geschenk" zu sprechen klingt für mich wie der reine Hohn.
Dein eigenes Singlesein dauerte meines Wissens bis etwa 20, in diesem Alter ist das völlig "normal", mit Ende 20 und über 30 sieht das anders aus und das hast du nie erlebt. Ich finde es genauso taktlos, wie wenn du als Gesunder zu einem Behinderten sagen würdest, seine Krankheit sei ein "Geschenk Gottes". Für mich wird dieses Thema langsam zur Zerreißprobe für meinen Glauben, als Speerspitze der Christenheit diene ich damit sicher nicht. Wenn das ein Geschenk sein soll, dann würde ich es gerne umtauschen.

Ein begeisterter Single


Ich schließe mich meinen Vorpostern an, ich bin auch ein begeisterter Single,
wobei ich mich schon lange nicht mehr als "Single" sehe, sondern "vergeben",
von Gott berufen zur Ehelosigkeit um des Himmelreichs willen, und als FRAU kann
ich die Kirche als BRAUT JESU in einer existenziellen Weise auch mit meinem Leib darstellen!
Wenn das mal keine wunderschöne Berufung ist!

DANKE!


Es tut sooooo gut, das zu hören! Endlich mal einer, der es begriffen hat!
Warum hören wir solche Dinge nicht in unseren Gemeinden?
DAS brauchen wir!
Wo gibt es das Script?

Ob es dazu auch ein Skript gibt?


Das wäre sehr hilfreich!

Zumindest die DiskutantInnen auf Jesus.de warten schon sehnsüchtig darauf:
http://www.jesus.de/forum/ansicht/thread/thema/das-goettliche-geschenk-s...

Herzlichen Dank!

Finde ich gut, ...


... diesen Vortrag. Er greift mehrere Punkte auf, die mir selbst im Lauf der Zeit wichtig geworden sind: Dass die Ehe nicht das Selbstverständliche für ChristInnen ist, dass es in jedem Stand Gefahren und Chancen für ein Leben mit Gott gibt und vieles andere.

Berührt haben mich die seelsorgerlichen Impulse, z.B. womit ich als Single meine Einsamkeit zu bekämpfen pflege statt damit zu Jesus zu kommen.

Berührt hat mich auch die große Realitätsnähe: Es ist nun einmal so, dass viele Menschen unverheiratet bleiben oder ihren Partner wieder verlieren, auch wenn das für Christen so nicht vorgesehen scheint und wir das gerne ausblenden.

Es ist einer dieser guten Lehren, die (im Moment) so fast nur im katholischen Bereich möglich scheinen... und die im evangelischen (-freikirchlichen) Bereich so dringend nötig wären. Mir ging es annähernd umgekehrt wie Johannes Hartl und wie dem Kommentator vor mir: Ich habe so lange mit einem deutlichen Ruf Gottes in ein eheloses Leben gekämpft, dass ich zwischendurch jahrelang "aufgegeben" hatte und der Meinung war, solch eine Berufung könne es doch nicht wirklich geben, zumindest nicht für mich... Und das lag ein Stückweit auch an meinem freikirchlichen Umfeld, in dem es einfach keinerlei positive Sichtweise auf gottgewollte Ehelosigkeit (oder auch nur auf die Chance, aus unfreiwilliger Ehelosigkeit das Beste zu machen) gab.

Mich würde es ausgesprochen freuen, wenn dieser Vortrag und darüber hinaus das Thema an sich auch in evangelischen Kreisen Verbreitung fände!

Genau so!


Lieber Johannes!

Danke für den guten Vortrag! Ich möchte dem einfach ein deutliches: "Ja! So ist es!" von meiner Seite antworten.

Ich dachte mehrere Jahre, ich wäre zur Ehelosigkeit und zum Mönchstum berufen und habe erst im Laufe des letzten Jahres meinen Ruf zum Eheleben verstanden. Und all diese Sachen, die du erwähnst, kann ich nur bestätigen. Das Singleleben kann ein großer Segen sein, wenn man es vollen Herzens ergreift!

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