DonnerstagAbend

Gebetshaus Express


Ein paar kleine Neuigkeiten aus dem Gebetshaus: 

1. Herzliche Einladung: am Donnerstag Abend wird diese Woche die neue Lehrserie nicht fortgesetzt, sondern für ein aktuelles Thema unterbrochen. Johannes Hartl hat es auf dem Herzen, einen besonderen Schwerpunkt auf das Thema Berufung und die Furchtlosigkeit, diese auch zu ergreifen, zu legen. Wir laden Euch zu diesem besonderen Lehrabend mit persönlichem Gebetszeit herzlich ein (bitte warm anziehen!), live oder am Webstream.

2. Tolle weitere Angebote für Kinder! Deine Kinder waren von der MEHR begeistert? Hier im Anhang findet Ihr viele tolle weiterführende Angebote. 

3. Die österreichischen Franziskaner haben einen schönen Artikel über die MEHR geschrieben, den man hier lesen kann. 

4. Und dieses überaus berührende Zeugnis hat uns erreicht: 

Hallo zusammen, ich möchte heute davon berichten, was unser Herr Jesus  
Christus und unser allmächtiger Vater an mir bewirkt und getan hat.
Dazu gehört kurz meine Vorgeschichte: Ich habe seit meinem 15. Lebensjahr  
Drogen konsumiert, weiche wie harte. Erst hat es mit Haschischrauchen  
angefangen und aufgehört hat es mit Heroin spritzen. Durch meine Drogensucht  
wurde ich 6 mal eingesperrt ( insg. 6 Jahre ). Trotzdem dachte ich mir immer  
wieder, das schafft du alles alleine aus eigener Kraft. Mir ging es  
außerdem, trotz Inhaftierung, eigentlich nie so schlecht, dass ich einen  
Hilferuf zu unserem Herrn hätte starten müssen. Dann kam auf einmal der  
Zeitpunkt, wo mich Gott verändern wollte. Meine ganze Familie ist sehr  
gläubig und sie haben auch immer sehr viel für mich gebetet, was Gehör  
gefunden hat.
Es standen mal wieder 3,5 Jahre Knast an und deshalb bin ich mit meiner  
damaligen Freundin nach Thailand abgehaun. Wir hatten mehrere Tausend Euro  
dabei, die nicht lange hielten. Ich kaufte mir auf Koh - Samui  
hochprozentiges Heroin, dass ich keinen Entzug bekam und mir meinen Kopf  
volldröhnen konnte. Das Ende vom Lied war: kein Geld mehr, ich konnte das  
Hotel nicht mehr bezahlen, ich hatte kein gültiges Visum mehr, konnte nicht  
mehr nach Deutschland zurück... Endzeitstimmung. Da wollte ich mich das  
erste Mal in meinem Leben umbringen. Ich verpasste mir mit meiner letzten  
Kohle eine fette Spritze Heroin, um mir eine Überdosis zu setzen. Meine  
Freundin sagte mir danach, dass ich einen Herzstillstand hatte und blau bis  
lila im Gesicht war. Aber irgendwie hat sich Gott gedacht: nein... es ist  
noch nicht so weit! Deshalb bin ich nach 5 Minuten wieder aufgewacht. Wir  
sind dann irgendwie zu einem protestantischen thailändischen Pfarrer  
geführt worden ( durch den Heiligen Geist ), der sich rührend um uns, für  
ein paar Tage gekümmert hat. Der wiederrum hat uns 800 km nach Bangkok  
weitergereicht, wo wir von einer deutschen Pfarrersfamilie in Empfang  
genommen wurden. Die uns nach Deutschland halfen. In Berlin am Flughafen  
wurde ich erstmal verhaftet. Bei meiner Verhandlung in Augsburg sagte mir  
mein erster Richter und meine Anwältin, dass es von der Gesetzeslage nicht  
machbar sei, dass ich auf Therapie gehen könne. Dann bei meiner zweiten  
Verhandlung kam plötzlich meine Anwältin zu mir gesprungen und sagte mir,  
dass dem Gericht ein Fehler unterlaufen sei und ich doch auf Therapie gehen  
könnte. Drei Tage nach meiner Urteilsverkündung befand ich mich schon im  
BKH- Günzburg.
Fazit: Ich habe seitdem einen Bibelkurs gemacht und auch sonst viele  
Zeugnissberichte von diversen Leuten gelesen. Der Heilige Geist hat mich  
eindeutig geführt und er tut es auch heute noch. Ich danke und preise den  
Herrn jeden Tag und ich bin sehr froh, dass ER mir seine Hand, in meiner  
aussichtslosen Situation, gereicht hat. Ich bin wieder ein Lebensfroher  
Mensch, der seine schwere Sucht durch den Herrn  überwunden hat.  
Halleluja... gepriesen sei der Herr!!!
Mir ist klar geworden, dass ein Mensch erst innerlich total zerbrechen muss,  
damit er sieht, dass es aus eigener Kraft nicht mehr geht. Erst dann wird er  
seine Hand zu Gott strecken und IHN um Hilfe bitten. Normalerweise könnte ER  
sich dann denken: Ach... nun kommt er angekrochen. Aber nein... trotzdem  
berührt IHN unser Leiden und somit hilft ER uns. Das sollten wir zu  
schätzen wissen und nicht als selbstverständlich sehen, denn alles hat  
einen Grund, warum was kommt. Mit diesen Gedanken wünsche ich Euch allen  
Gottes Segen. Euer Alexander !!!