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GebetshausNewsletter


Liebe Freunde des Gebetshauses,

viele neue gute Nachrichten erwarten Euch aus Augsburg. Zunächst: wir freuen uns sehr auf unsere Sommerkonferenz (12.-15.8.), doch diese ist nicht die wichtigste und schwerwiegendste Sache der nächsten Monate... Mehr wird noch nicht verraten, doch es erwarten Euch bald noch weitere, sehr massive Neuigkeiten aus unserem Gebetshaus. 

In diesem Newsletter erwartet Euch ein wunderschönes Zeugnis, eine frohe Nachricht und ein Hilferuf. Zunächst der Hilferuf: im September startet unsere Bibelschule S*Word. Wir freuen uns sehr, dass Cotiso Margulescu, ein führender Mitarbeiter der Charismatischen Erneuerung in Rumänien, mit seiner Familie daran teilnehmen will. Seine Frau und er suchen ab sofort dringend eine Wohnung in Augsburg. Leider sind Vermieter hier allerdings nicht so positiv eingestellt. Falls Du etwas hörst oder weißt - bitte lass es uns wissen. Denn Cotisos Teilnahme wäre wirklich wichtig, denn seine Vision ist es, die Botschaften direkt nach Rumänien zu exportieren - und das halten wir für eine geniale Idee!

Neue Produkte!
Warum spüren manche Menschen Gottes Liebe nicht? Und wie kommt Jesu Heilung und Veränderung in alle unsere Lebensbereiche - besonders auch unsere Gefühle? In der Lehrserie "Kopf - Herz - Bauch" gehe ich dieser Frage ausführlich nach. Und hier gibt es sie zu kaufen.  
Außerdem endlich erhältlich ist das Textbuch zu der Lehrserie "Mysterion". Wer die Lehren also intensiv nachstudieren möchte, findet hier alle Skripten, Zitate und Bibelstellen.
Worum geht es in Fürbitte wirklich? Auf der Single-CD "Das Geheimnis effektiver Fürbitte" wird kurzweilig und prägnant erklärt, wie Fruchtbarkeit im Gebet entsteht und warum sie uns manchnmal fehlt.
Alle Infos dazu: www.gebetshaus.org/shop

Zeugnis: Im Gebetshaus verändert.

Ein Monat ist es nun schon her, dass mein Gebetshauspraktikum zu Ende ging und erst jetzt ist es  mir möglich, euch diese Zeilen zu schreiben. Ich denke fast ständig an das Gebetshaus und euch alle, und es fehlt mir alles wirklich sehr. Es ist mir ein großes Herzensanliegen, euch noch danke zu sagen und Zeugnis davon zu geben, wie wertvoll die letzten neun Monate für mich waren. Verzeiht, dass es so enorm lang geworden ist^^  aber der Herr hat eben so viel getan ;-)

Eigentlich ist es ja kaum in Worte zu fassen, was ich erlebt habe und was sich in meinem Leben getan hat. Gott hat so unglaublich viel in dieser Zeit an und in mir gearbeitet – halleluja!

Im Nachhinein weiß ich, es war das absolut Richtige, obwohl das Ganze in vielerlei Hinsicht stark angefochten war. Ich habe mir diese persönliche „Auszeit“ genommen, weil ich so eine Sehnsucht nach Jesus hatte – ich wollte meine kaputte Beziehung zu ihm heilen lassen, mich wieder ganz stark in ihn verlieben und erleben, dass er allein genügt. Tja, und Gott, ER hat meine Sehnsucht gestillt! Er ist so unglaublich treu! 

Ich blicke echt voller Dankbarkeit und auch mit Tränen in den Augen auf die Zeit zurück. Es war eine so intensive, verändernde, erlebnisreiche, wertvolle und gesegnete Zeit. Eine Zeit, die von Hoch und Tiefs geprägt war. Gott hat schrittweise Dinge aufbrechen lassen,… vieles war sehr schmerzlich, und doch gut, weil es Dinge waren, die ich mit Gott und mir selbst zu klären hatte. Mit vielen Dingen habe ich auch noch weiterhin zu kämpfen (und das tue ich solange bis es ausgestanden ist… und heil geworden ist!). Aber in vielen Punkten hat mich der Herr dieses Jahr auch geheilt! Dafür bin ich sehr dankbar!

Zu Beginn fiel es mir ehrlich gesagt sehr schwer im Gebetsraum zu sein. Alles war so neu und ungewöhnlich für mich. Doch je mehr Zeit ich in der Gegenwart des Herrn war, desto freier, glücklicher, erfüllter, … wurde ich und meine Liebe zu Jesus wuchs so stark, dass es mir plötzlich nichts mehr ausmachte, stundenlang zu singen und zu beten. Im Gegenteil: ich bekam Hunger nach MEHR! In den Monaten durfte ich erleben, was es bedeutet sein Leben niederzulegen und alles was ich hab und bin, an den EINEN zu verschwenden. Ich hatte immer Angst, dass ich etwas verpassen würde, zu kurz kommen würde, dass es Nachteile für mich hätte,... aber Gott hat mein Herz mit der Tatsache berührt, dass er allein genügt, dass er alles ist, was ich wirklich brauche und möchte.

Nach jahrelangen kräftezerrenden Arbeiten für den Herrn hat mich Jesus ganz nah an sein Herz gezogen, und dort durfte ich lernen, einfach nur zu seinen Füßen zu sitzen. Ach, was war das für ein Kampf zu begreifen, dass er mich liebt, auch wenn ich nichts leiste. 

Ein wichtiger Punkt in dieser Zeit war es auch, sich den vielen Lügen in meinem Kopf zu stellen. Es war so heilsam, das Wort Gottes immer und immer wieder, jeden Tag, zu hören und zu singen. Gott ist es dadurch gelungen, Lügenstricke herauszureißen und die Wahrheit tief in mein Herz und meinen Verstand zu schreiben. Es gibt jedoch leider noch viele Lügen in mir, die sich hartnäckig halten, aber ich werde weiter darum beten, dass ich Gott mehr glaube als den Lügen… solange bis sie verschwinden! 

Ich hab vor allem in meinem Leben immer wieder  mit der Lüge zu kämpfen, dass ich unfähig bin Gottes Stimme zu hören. In mir hat sich der Gedanke festgefahren, dass Gott nicht zu mir spricht und ich ihn nicht hören kann. Dieser Gedanke hat mich immer sehr runtergezogen und vor allem zweifeln lassen. Aber auch in dem Punkt wurde ich in der Zeit im Gebetshaus von Gott überrascht und reich beschenkt. Ich habe erfahren und erleben dürfen, dass er mich nicht anschweigt, sondern dass er auch zu mir persönlich spricht. Welch eine Ermutigung für mich und eine tiefe, innere Gewissheit, dass er bei mir ist, an mir und meinem Leben interessiert ist und mich liebt.   

   „Halleluja! Lobe den Herrn, meine Seele! Ich will den Herrn loben, solange ich lebe, meinem Gott    

   singen und spielen, solange ich da bin.“ (Psalm 146,1-2)


 

Ganz liebe, sommerliche Grüße aus Augsburg, Euer Johannes

24 Stunden Gebet - 7 Tage lang!


Unsere Freude ist groß! 11.-18.7. decken wir erstmalig alle Tage und Nächte vollständig mit Gebetstreffen im Gebetsraum, Oytalstr. 25, Augsburg, ab! Über 60 Beter haben sich eingetragen (siehe Foto), sodass zu jeder Tages- und Nachtzeit durchschnittlich 5 Personen das "Feuer am Brennen halten". Dies ist für uns ein wichtiger weiterer Schritt hin auf das Ziel, noch im Jahr 2011 die kompletten 168 Stunden jeder Woche mit Gebet auszufüllen. Du hast Lust, einmal während der 24/7-Woche vorbeizukommen? Herzlich willkommen: egal wann, es ist immer offen. Und alle Gebetszeiten sind öffentlich (manche allerdings still). 

GebetshausNewsletter


Liebe Freunde des Gebetshauses,

in der letzten Woche ist wieder einiges Schönes passiert. Ein Gespräch mit der Leitung von Radio Horeb über weitere Zusammenarbeit zwischen diesem christlichen Radiosender und unserer Initiative, ein netter Besuch des für uns zuständigen Domkapitulares Daffner (also unsere Anbindungsstelle an die Leitung dieser Diözese) und ein Treffen mit dem für das Design der MEHR Zuständigen. Die Anmeldezahlen für unsere Konferenz steigen von Tag zu Tag: über einem Monat vor Beginn sind schon deutlich mehr Leute angemeldet als letztes Jahr da waren!! Besonders freue ich mich, dass auch Vertreter der Gebetshaus-Initiativen aus Berlin und vielen anderen Orten Deutschlands, den Niederlanden, Österreich, Polen, Litauen, Lettland und der Schweiz, sowie Hunderte anderer Menschen, die einfach mehr von Gott wollen, dabei sein werden.

Und hier findet Ihr noch eine herzliche und persönliche Einladung von mir: www.gebetshaus.org

Nachdem wir mit dem Schritt, in eine so große Halle zu gehen, ein großes finanzielles Risiko auf uns nehmen, sind wir sehr dankbar für die Spenden, die schon eingegangen sind! Wir sind überzeugt, dass die MEHR Jahr für Jahr wachsen wird, deshalb möchten wir Termin und Ort beibehalten. Aus diesem Grund glauben wir, dass der Sprung in das Messezentrum die richtige Entscheidung war. FÜr jede finanzielle Hilfe dabei sind wir dankbar: Spendenkonto siehe unten. 

Neue Produkte

Eine neue Musik-CD des Gebetshauses ist in diesen Tagen beim Pressen und wird am 9.12. lieferbar sein. Auf der Gebetshaus-Homepage-Startseite könnt Ihr schon jetzt reinhören und unter "Medien" viele interessante Hintergrundinfos zu unserer zweiten Musikproduktion finden. Die CD wird außerdem in den nächsten Tagen im iTunes Store erhältlich sein.  Außerdem jetzt endlich auch lieferbar ist das Textbuch zu "Ein geheimnisvoller Garten" - ideal zum Nachstudieren oder Vorbereiten der eigenen Lehren zum Thema. 

Atheisten ärgern

Eines meiner weniger freundlichen Hobbys ist es, Atheisten Paroli zu bieten, wenn sie behaupten, Religion sei Unsinn. Dawkins' Buch "Der Gotteswahn" und Hitchens' "Der Herr ist kein Hirte" wurden in Deutschland lange Zeit unter die Bestsellerlisten gerechnet. Mich hat geärgert, dass es auf www.amazon.de fast nur positive Rezensionen zu diesen Büchern gab und schrieb deshalb eigene. Die erste (über Dawkins) hat schon einigen Wirbel ausgelöst, jetzt hab ich noch eine über Hitchens geschrieben. Der Witz bei Amazon: wenn viele Leser "ich fand diese Rezension hilfreich" anklicken, wir die Rezension weiter oben platziert und leichter gefunden. Also wenn Ihr Euch an meinem zweifelhaften Hobby beteiligen wollt: lest die Rezension, klickt auf "hilfreich" und bewirkt, dass mehr Leute lesen, wie schwach die Argumente der sogenannten "Neuen Atheisten" sind ;-) Hier die Links zu meinen Rezensionen: 

http://www.amazon.de/product-reviews/3453620364/ref=dp_top_cm_cr_acr_txt...

http://www.amazon.de/product-reviews/3548372325/ref=cm_rdphist_1?ie=UTF8...

Gebet für Angela

Hier im Gebetshaus beten wir häufig und beständig für Politiker in Deutschland. Und im Moment haben wir viel Grund zum Danken: die Stellungnahme der CDU gegen die PID und manche jüngeren Äußerungen von Regierungsvertreter machen uns recht froh. Besonders nett (etwas witzig aber auch recht kühn) finden wir diese Aussage von Angela Merkel, in der sie geradezu zur Evangelisation aufruft: http://www.youtube.com/watch?v=3xCgfE03f2Y

 

Und noch eine Powerfrau: unsere neue GebetshausMissionarin Vera Bomers stellt sich vor. 

Hallo ihr Lieben,
mein Name ist Vera Bomers, ich habe nun meine Heimat im Nordwesten Deutschlands verlassen, um meine Berufung zu leben und eine vollzeitliche Gebetshausmissionarin zu sein.
Aufgewachsen bin ich in einer traditionell- katholischen Familie und habe mich in verschiedenen Bereichen der Gemeinde und später in der Jugendarbeit der charismatischen Erneuerung  engagiert. 
Im Alter von 14 Jahren entschied ich mich das erste Mal bewusst für Jesus, um für Ihn zu leben und das ist das Beste, was ich tun konnte!
Er ist es, der mir in schwierigen Situationen meines Lebens immer wieder Halt und Kraft gegeben hat, Seine Gegenwart ist was mich erfüllt und glücklich macht.
Nach meiner Ausbildung als Erzieherin habe ich Gott ein Jahr meines Lebens geschenkt, um Ihn besser kennen zu lernen und von Ihm geformt zu werden. Während dieser Zeit wuchs in mir die Sehnsucht nach mehr Hingabe, Gebet und Leidenschaft am Reich Gottes mitzuarbeiten. Im Sommer 2010 traf ich daher die Entscheidung, als Fürbittmissionarin im Gebetshaus Augsburg mitzuarbeiten.

Ich möchte an den Füßen Jesu sitzen und Ihn mit Liebe überschütten. Ich sehne mich nach Intimität mit Jesus, dass Er mich in das Haus Seines Vaters führt, wo ich die Fülle und mein zu Hause finde. Ich will den Lebensstil eines Vorläufers führen und Ihm den Weg bereiten. Ich will fasten und beten bis Jesus wiederkommt. Ich sehne mich danach, Zeichen und Wunder zu sehen und möchte Erweckung erleben in unserem Land, in der Welt, besonders in der Kirche - Seiner geliebten Braut. 
Voll Spannung und Erwartungen blicke ich auf die Zeit die vor mir liegt. Ich freue mich auf Gottes Wirken in meinem und eurem Leben. Das, was ich in der Gegenwart Gottes, im Gebetsraum und im Alltag tue, will ich nämlich nicht nur für mich leben, sondern auch für euch, um euch im Gebet mitzunehmen vor Seinen Thron. Über Fragen und Gebetsanliegen von euch würde ich mich sehr freuen.

 

Grüße aus Augsburg und bis zur MEHR, Euer Johannes Hartl

 

Gebetshaus Amsterdam


Letzte Woche lehrte ich 3 Tage in der Base von "Jugend mit einer Mission" Amsterdam und im "Tabernacle of the Nations" - einem Gebetshaus, das zu JmeM gehört und sich mitten in Amsterdams Rotlichtviertel befindet. Um zu verstehen, was der letzte Nebensatz bedeutet, muss man dort gewesen sein. Auf dem relativ engen Raum einer historischen Altstadt findet man dort etwa 380 Schaufenster, in denen zu jeder Tages- und Nachtzeit fast nackte Frauen im Schein roter Neonröhren stehen - ganze Straßenzüge voll gibt es nur Bordelle

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Liebe Freunde des Gebetshauses, 

in den letzten zwei Wochen sind wieder viele großartige Dinge passiert, die sich unter den Titel "Die Gebetshausbewegung wächst" fassen lassen. In dieser Stunde endet eine Musicalfreizeit, die unsere Kinderarbeit in Zusammenarbeit mit den KISI-Kids aus Österreich veranstaltet haben und an der 52 Kinder teilgenommen haben. Wow! Und am Sonntag kam ein Team vom Gebetshaus von der Konferenz David-Generation zurück, die die Gemeinschaft Immanuel Ravensburg zusammen mit uns veranstaltet hat. Das war ein wirklich spannendes Zusammenfließen zweier ziemlich verwandter Ströme - und über 200 Teilnehmer freuten sich an der geistlichen Intensität dieser gemeinsamen Lobpreiskonferenz. 

Für mich persönlich ein Highlight war auch das Zusammentreffen mit so vielen Freunden aus den unterschiedlichsten Regionen (Tirol, Esslingen...), die auch ein Herz für die Gründung eines Gebetshauses haben. Allen voran bin ich begeistert über eine Gruppe junger, leidenschaftlicher Berliner, die für die Errichtung eines 24-7-Gebetshauses in unserer Hauptstadt brennen! Wir freuen uns auf weitere Zusammenarbeit mit diesen jungen wilden Pionieren!

Was gibt es sonst noch zu sagen?

Die Anmeldezahlen für die MEHR-Konferenz steigen von Tag zu Tag. An dieser Stelle möchte ich feierlich dem Gerücht widersprechen, es gäbe keine Teilnehmerbegrenzung... die Wahrheit ist: auch diese Halle ist irgendwann voll. Und wir fänden es extrem schade, dieses Jahr wieder Leuten absagen zu müssen. Deshalb habe ich hier(http://www.gebetshaus.org/medien/kurz-input/23-gr-nde-auf-die-mehr-zu-ko...) nochmal die wichtigsten 23 Gründe zusammengefasst warum es sich lohnt, auf die MEHR zu kommen. 

iPad, iPhone und iHOP

Die Liveübertragung der Gebetszeiten im "International House of Prayer" kann man nun auch auf iPhone und iPad überall verfolgen, wo man gerade ist: www.theprayerroom.tv

Buchtipps Bibelkommentare zu Paulus

Immer wieder werde ich nach guten Kommentaren zu biblischen Büchern gefragt. Leider kann ich zwar viele Kommentare aus wissenschaftlicher Sicht empfehlen, die wenigsten jedoch eignen sich zur "erbaulichen" geistlichen Lesung oder Bibelmeditation. Hier kommt eine bemerkenswerte Ausnahme: Hans Urs von Balthasar hat mit seinem Buch "Tessalonicher und Pastoralbriefe" (ISBN 3 89411 307 3) keinen Kommentar vorgelegt, sondern eine Hinführung zum betrachtenden Gebet mit diesen Paulusbriefen. Seine Erschließung der Texte ist in ihrer Tiefe meiner Meinung nach beinahe unerreicht. Seine entschieden konservativ katholische Sicht auf die Ämterthematik ist speziell in den Timotheusbriefen unübersehbar, doch egal, ob man ihm in dieser thematischen Zuspitzung folgt, ist dieses Buch ein großer Gewinn für alle, die Paulusbriefe auf "mystische" oder meditative Weise studieren wollen. Etwas exegetischer, doch gleichwohl mit Gewinn zu lesen sind die neuen Kommentare von Norbert Baumert (zu 1 Kor: ISBN 978 3 429 02893 0). Auffällig und nicht wirklich überzeugend ist zwar seine ablehnende Haltung zu eschatologischen Stellen bei Paulus, doch gerade seine Deutung der Charismen und der schwierigen geschlechtsspezifischen Stellen sind brillante Erklärungen eines der wohl besten Pauluskenner unserer Zeit.  

Und zuletzt: ein Text von mir. Im Anhang findet Ihr eine kleine Praxisübung, die im Zusammenhang mit meinem neuen kleinen Buch "Gottes Stimme hören im Hier und Jetzt" (siehe www.gebetshaus.org/shop) steht.

 

Viel Freude! Aus Augsburg, Euer Gebetshausteam und Johannes Hartl

 

 

 

Gott in mir - konkret

„Gott ist weit weg von mir“ oder „meine Gebete dringen nicht zu Gott vor“ - so hört man manchmal sogar Christen sprechen. Die unglaubliche Botschaft des Neues Testamentes jedoch ist, dass Gott nicht auf Bergen oder gemauerten Heiligtümern wohnt, sondern in Menschen. „Durch den Glauben wohne Christus in eurem Herzen“ betet Paulus in Eph 3, 17 - doch wie können wir dieses Wohnen Gottes in unserem Inneren konkret erfahren, bewusster wahrnehmen?

In 4 einfachen Schritten möchte ich einen möglichen Weg aufzeigen, das Leben im Bewusstsein dieser Gegenwart im Alltag einzuüben.  

  1. Lebe im Jetzt

Gott ist da. Er nennt sich im Alten Testament „ich bin da“. Gott ist nicht gebunden an das Auf und Ab der Zeit - er ist in einem unendlichen Jetzt. Gott ist immer da im Hier und Jetzt, das Problem ist nur: genau dort sind wir meist nicht anzutreffen. Denn wir sind in den Sorgen schon bei dem Termin nächster Woche, in unserem Schmerz oder wehmütiger Erinnerung in der Vergangenheit, in unseren Träumen in einer weit entfernten Hoffnungswelt oder in unseren Gedanken schon wieder am Arbeitsplatz. Der erste Schritt dieser Übung ist also: komm zurück ins Hier und Jetzt. Das beginnt dadurch, dass Du zunächst wahrnimmst, wie sehr Du nicht im Hier und Jetzt bist. Je öfter ich mich selbst eben dabei ertappe und zurück hole, desto schneller werde ich darin. Gott begegnet mir im Hier und Jetzt.

2. Mein Körper - meine Verbindung zum Hier und Jetzt

Während meine Gedanken relativ leicht irgendwo sein können, ist mein Körper immer im Hier und Jetzt. Die Wahrnehmung meines leiblichen Seins kann mich aufmerksam machen für die Wirklichkeit des Lebens im Hier und Jetzt. Eine alte Methode der Ostkirchen, in die Gegenwart zurückzukommen, ist das bewusste Wahrnehmen der eigenen Atmung. Jeder Atemzug erinnert mich daran, dass Gott mir das Leben gegeben hat (vgl. 1 Mos 2,7). Indem ich einige Minuten lang aufmerksam auf mein eigenes Atmen lausche, werde ich sensibel für das Hier und Jetzt. 

 3. Der Heilige Geist in mir

Der Heilige Geist wird in der Bibel fast immer mit dem Bildwort „Wind“ oder „Atem“ benannt. Und jeder Zug meines eigenen Atems kann mich hellhörig machen für die Gegenwart des „heiligen Atems Gottes“ in mir. Als gläubiger Christ darf ich daran glauben, dass mein Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist. Egal ob ich das spüre, oder nicht. Indem ich anfange, dem Heiligen Geist in mir Beachtung zu schenken, werde ich sein Dasein im Alltag immer öfter erfahren. Dieses Beachtung-schenken beginnt immer beim Danken. Indem ich für diese Gegenwart danke, wächst meine Sensibilität für sie und meine Fähigkeit, auf die Führung des Heiligen Geistes zu reagieren.  

 4.  Bleiben

Die meisten Christen meinen, Beten sei Sprechen: Gott um etwas bitten, ihm für etwas danken. Oder Denken: sich Gott oder den Himmel oder Jesus vorstellen... Doch Denken und Sprechen sind nur ein kleiner Teil des Betens, so wie sie auch maximal ein kleiner Teil der menschlichen Kommunikation sind. Bei einem guten Freund kann man auch einfach verweilen, ohne etwas zu sagen, ohne etwas tun. „Bleibt in mir“, nennt Jesus das (Joh 15,4), und dieses Bleiben ist Quelle und Vorbedingung für jede Fruchtbarkeit im Reich Gottes. Im Letzten ist der Sinn des geistlichen Lebens nicht, uns alle dazu zu bringen, eine „Stille Zeit“ zu machen. Doch die persönliche, regelmäßige Zeit allein mit Gott hat die Kraft, unseren Ruhelosen Alltag nach und nach mit dem Bewusstsein der Gegenwart Gottes zu durchdringen. Es geht nicht darum, dass Du beten „musst“. Das musst Du nämlich garnicht. Doch ohne regelmäßige Zeit ganz allein bei dem „Ich bin“ wird es immer schwerer, seine Gegenwart in mir wahrzunehmen. Mein Leben wird hohl, meine Fruchtbarkeit weicht bloßer Effizienz. Du bist zu einem weit erfreulicheren und erfüllenderen Lebensstil berufen. Im Hier und Jetzt. 

 

GebetshausNewsletter


Liebe Freunde des Gebetshauses, 

ab dem 4.10.10 sind wir unserem großen Ziel, im Gebetshaus Augsburg Tag und Nacht Fürbitte und Lobpreis nicht verstummen zu lassen, einen großen Schritt näher. Mit dem neuen Gebetsraumplan werden wir wöchentlich 103 (!!!) Stunden überwiegend gemeinschaftlicher Gebetszeiten veranstalten. Dieses massive Wachstum verdanken wir zum Einen unseren vielen neuen ehrenamtlichen Mitarbeitern in der GebetshausFamily, zum Anderen den 21 vollzeitlichen GebetshausMissionaren und Praktikanten - und all den GebetshausPartnern, die uns bei der finanziellen Freisetzung dieser wertvollen Mitarbeiter helfen. Eine besondere Rolle spielen im Oktober unsere GebetshausMissionare Eva Klaffenböck, Christina Gattner und Katharina Häring, die an 5 Tagen der Woche von 22:00 bis 02:00 Uhr beten werden und in diesem Monat also insgesamt mehr als 30 Stunden pro Woche im Gebet verbringen werden. Dieses Engagement ist für uns vielleicht der erste große Schritt zu einer regelmäßigen Abdeckung der Nachtschichten. Uns erfüllen diese Neuigkeiten mit großer Freude und Dankbarkeit. Alle aktualisierten Gebetsraumpläne findet Ihr unter http://www.gebetshaus.org/augsburg/kalender

David-Generation ausgebucht

Die Lobpreiskonferenz in Ravensburg erfreut sich großer Beliebtheit - Anmeldung nicht mehr möglich! Die nächste Gelegenheit, irgendetwas rund um das Gebetshaus live zu erleben ist die MEHR-Konferenz, 4.-7.1. in Augsburg. Zu dieser sind Anmeldungen noch möglich. Es wird jedoch auch dort empfohlen, sich bald anzumelden, nachdem mittlerweile auch die internationalen Gäste ihr Kommen ankündigen: so zum Beispiel ein großer Bus voller Begeisterter aus Lettland!

Kinderfreizeit in den Herbstferien!

Im Anhang findet Ihr eine Einladung! 

Das Geschäft mit der Abtreibung

Ebenfalls im Anhang findet Ihr einen schockierenden Idea-Artikel, der das korrupte und menschenverachtende Abtreibungs-System aufzeigt und verständlich macht, weshalb sehr viele Leute überhaupt kein Interesse daran haben, dass dieses gestoppt wird!

 

 

Verena Gattner stellt sich vor

Unsere Praktikantin Verena hat sich entschlossen, noch für knapp ein weiteres Jahr im Gebetshaus zu bleiben. Und hier stellt sie sich vor: 

Hallo ihr Lieben! Mein Name ist Verena Gattner, ich bin 19 Jahre und somit die zweite Person mit dem Nachnamen Gattner, die es als Freude empfindet Teil vom Gebetshaus sein zu dürfen. Wer die reizende Christina Gattner kennt, darf sich glücklich schätzen, denn das ist meine Schwester. :) Seit Mitte März bin ich vollzeitliche Praktikantin und werde diesen Status auch noch ein Jahr beibehalten.

Ich möchte diese Zeilen nützen, euch noch etwas mehr von mir zu erzählen, mit euch zu teilen woran mein Herz hängt und sich erfreut. 

Auch ich hatte das Privileg in einer charismatisch-katholischen 8-köpfigen Familie aufzuwachsen und somit als kleines Kind mehr von unserem lebendigen und liebenden Gott zu hören. Der entscheidende Moment, in dem ich anfangen habe zu begreifen, dass das Realität ist und so viel mehr bedeutet für mein Leben, war im Jahr 2004. Seid dieser Zeit ist meine persönliche Beziehung zu diesem faszinierenden Gott gewachsen und ich ging regelmäßig zu einer christlichen Jugendgruppe Namens FCKW (Fröhlich, Charismatisch, Katholisch (sind) Wir), bei der ich seid 2007 auch aktiv mitarbeite. Seit fast einem Jahr bin ich mit großer Leidenschaft Mitglied des dortigen Leitungsteams und liebe es dadurch Reich Gottes zu bauen. Ich merke wirklich wie Gott mir ein Herz für all diese Jugendliche gegeben hat, mich einsetzt und vor allem wie ich Segen sein kann. 

Durch diese Jugendgruppe entstand der Kontakt zum Gebetshaus und ich nahm schon bei den ersten Veranstaltungen teil. So auch an der noch kleineren MEHR-Konferenz 2008, bei der wir Besuch vom amerikanischen Gebetshaus (IHOP) bekamen. Der letzte Abend war für mich ziemlich bewegend. Corey Russell predigte über Maria, die ihr kostbarstes Öl über Jesu Füße ausgoss und das nur, weil sie ihn liebte. Sie gab einfach ALLES was ihr etwas in der Welt bedeutete und gab es für eine Person, die ihre volle Faszination einnahm. Diese Lehre hat mich wirklich bewegt und tief berührt. Gott selbst begann so deutlich in diese Sehnsucht zu sprechen und sie zu bestätigen. Ab diesem Moment hatte ich den Wunsch - wie Maria - mein Öl, meine Zeit, vor Jesu Füßen auszugießen. Diese Sehnsucht verschwand selbst nach 2 Jahren Fachoberschule und einem halben Jahr Bürojob nicht und führte mich schließlich zu der Entscheidung eine Zeit meines Lebens hier in Augsburg im Gebetshaus an Gott zu „verschwenden“. 

Schön, erfahrungsreich, manchmal herausfordernd, verändernd, einscheidend, die beste Zeit meines bisherigen Lebens, einfach mein Weg und vor allem tief gehend – so würde ich mein letztes Jahr in ein paar Worten beschreiben. Gott hat so viel in mir getan, so viel sichtbar verändert, so viel gestärkt und mich reifen lassen und dafür bin ich so unendlich dankbar. 

Mein Wunsch ist es wirklich immer mehr eine Stimme zu sein, die etwas in der geistigen Welt verändert, denn Gott hört all unsere Gebete. Wenn ich meine Stimme erhebe und zu diesem faszinierenden Gott singe, dann weiß ich, dass es sein Herz so erfreut. Das ist gewaltig, Wohlgeruch vor Gottes Thron zu sein und ich bin hungrig zu sehen wie mehr und mehr Früchte erkennbar werden durch diesen Dienst in der sichtbaren Welt. 

Diese Zeit hat mein Leben auch irgendwie neu durchgerüttelt und das ist gut so. Ich merke, wie mein Herz noch ein Drängen verspürt hier zu bleiben und Gott mich noch an diesem Ort gebrauchen will. 

Ich möchte mehr wachsen in der Liebe zu Gott, aber gleichzeitig meine Vision für mein Leben neu überdenken, um meine nächsten Schritte in Richtung Berufung/Beruf sinnvoll zu setzen.

Ich fühl mich stark bestätigt, dass das Gottes Plan für das nächste Jahr ist und ich freue mich darauf!

Wenn du noch Fragen hast an mich oder einfach in Kontakt treten willst mit mir, dann schreib mir doch, ich freu mich darüber.

Da auch ich während meiner Zeit im Gebetshaus, kein festes Einkommen habe, freue ich mich auch über jeden der sich vorstellen könnte mich finanziell zu unterstützen. 

Gottes reichen Segen und seine Umarmung!

Eure Verena

Vreny.Gattner@gmx.de

 Alatseestraße 14

86163 Augsburg

Und aus Augsburg grüßen Euch herzlich die Mitarbeiter des Gebetshauses und Euer Johannes Hartl