JfdL-Sondernewsletter Liebe Freunde und Mitglieder der Jugend für das Leben (JfdL) in Deutschland! Heute erreicht Euch unser Sondernewsletter, mit dem wir Euch nur um eins bitten möchten: Bitte nehmt Euch zwei Stunden Zeit, um die Selektion von Ungeborenen durch Präimplantationsdiagnostik (PID) zu verhindern. Die PID-Debatte läuft auf Hochtouren – wir brauchen Deinen Beitrag dazu! Die weitreichende Abstimmung, ob Selektion von Menschen in lebenswert oder -unwert in Deutschland erlaubt sein soll, rückt näher. Es ist schon einiges erreicht, aber wir müssen noch mindestens 100 Bundestagsabgeordnete für ein PID-Verbot gewinnen! Wir bitten jeden von Euch DRINGEND, sich einzubringen. Es steht zu viel auf dem Spiel, um sich nicht zwei Stunden Zeit zu nehmen und einen Beitrag zu leisten. +++ 1) Stand der PID-Debatte 2) Hilfreiche Dokumente 3) So kannst Du mitmachen 4) Userguide zum Anrufen von Abgeordneten +++ 1) Stand der PID-Debatte Im Sommer dieses Jahres entscheidet der Deutsche Bundestag darüber, ob die Präimplantationsdiagnostik, kurz PID, hierzulande zugelassen werden soll. Mittels PID werden durch künstliche Befruchtung erzeugte Embryonen vor einer Einpflanzung in die Gebärmutter auf bestimmte genetische Merkmale oder Chromosomenstörungen hin untersucht, um sie im Falle eines positiven Befundes zu selektieren. Studien zeigen, dass auf einen Embryo, der es nach PID bis zur Geburt schafft, mindestens 33 Embryonen kommen, die der Diagnostik zum Opfer fallen. Diese menschenverachtende und vielfach tödliche Selektion steht nun in Deutschland zur Debatte. Bislang liegen drei Gesetzesentwürfe vor: Der „Singhammer-Entwurf“ für ein ausnahmslose PID-Verbot – diesen Gesetzentwurf unterstützen wir! Sowie der „Hintze-Entwurf“ und der „Röspel-Entwurf“, die jeweils eine begrenzte Zulassung der PID vorsehen – eine Begrenzung, die nicht lange halten wird, wie das Beispiel anderer Länder deutlich macht. Für alle drei Entwürfe werden momentan Unterschriften gesammelt. Es liegt an uns, dass der Singhammer-Entwurf für ein PID-Verbot die meisten Unterschriften erhält! 2) Hilfreiche Dokumente Alles Wichtige und Aktuelle zur PID findet Ihr unter www.stoppt-pid.de. 3) So kannst Du mitmachen - Zum Hörer greifen und Bundestagsabgeordnete (Mitglieder des Bundestages = MdB) anrufen.
- Nur Mut! Der erste Anruf kostet Überwindung. Aber denkt daran: MdBs sind unsere gewählten Vertreter, die die Pflicht haben, Rede und Antwort zu stehen.
- Fangt mit den MdBs aus Eurem Wahlkreis an (findest du hier:www.bundestag.de/bundestag/abgeordnete17/index.jsp) , dann ruft weitere in Eurem Bundesland an. Ruft MdBs aller Fraktionen an.
- Wenn jemand gegen PID ist, bittet ihn/sie um ein kurzes Statement (2-3 Sätze) für die Seite www.stoppt-pid.de (mit Foto des MdB) und schickt es an Sophia Kuby: sophia@kuby.eu.
Auch wenn Du noch nie mit einem Mitglied des Bundestags (MdB) gesprochen hast, BITTE überwinde Dich und greife zum Telefon! Es geht darum, den Abgeordneten Argumente an die Hand zu geben und klarzumachen, dass ein Mittelweg in der Frage der Selektion von Leben unmöglich ist. Es ist wichtig, dass ihr SCHNELL FEEDBACK gebt, wie Eure Gespräche gelaufen sind! (Wer wurde kontaktiert, wer hat wie reagiert, siehe Userguide unten.) Für alle Fragen und Rückmeldungen wendet Euch bitte an Sophia Kuby:sophia@kuby.eu. 4) Userguide zum Anrufen von Abgeordneten: Beginn des Telefonats: Stell Dich vor mit Namen, Wohnort (wenn der MdBs aus deinem Wahlkreis ist), Tätigkeit, relevanten Ämtern/Engagements, Grund des Anrufs, Frage, welchen Gesetzentwurf der MdB zu unterstützen gedenkt, je nach Antwort unterstützen oder Argumente vorbringen. Deine Reaktion je nach Verlauf des Gesprächs: - Wenn ein MdB gesagt hat, sie/er würde unseren Gesetzentwurf noch unterzeichnen, muss diese Info rasch an mich weitergegeben werden. Den Gesetzentwurf samt Unterzeichnungsvordruck dem MdB sofort emailen. Ggfs. ist es sinnvoll, das MdB um Zustimmung zu bitten, dass man seine Unterzeichnungsbereitschaft an „Singhammer“ mitteilt.
- Wenn ein MdB gesagt hat, sie/er wird für Singhammer stimmen, wolle aber nichts unterschreiben, muss man das respektieren und sollte sie/ihn nicht mehr nerven - das Faktum aber an Sophia Kuby weitermelden.
- Wenn ein MdB gesagt hat, sie/er überlege noch, dann lohnt es sich, sie/ihn nochmal zu kontaktieren (ggfs. eine zweite Person darauf ansetzen).
- Wenn ein MdB bislang nicht erreicht worden ist (vielleicht nur sein Büro), dann lohnt es sich, dass man (ggfs. jemand anderes) es nochmal versucht. Auch seriöse Kontaktaufnahmen (mit Rückruf-Bitte) mit dem Büro werden registriert und dem MdB mitgeteilt.
- Wenn ein MdB gesagt hat, sie/er hätte noch gar keine Position, dann lohnt sich alle Mühe (geeignete „Mund-zu-Mund-Beatmung“ kann Erstaunliches bewirken).
- Wenn ein MdB gesagt hat, sie/er sei eher auf der anderen Seite, leitet diese Info bitte an mich weiter. Ggfs. lohnt sich eine weitere Ansprache, um sie/ihn wenigstens zu „Röspel“ zu bringen (und wenn „Röspel“ rausfliegt, dann vielleicht zu uns oder wenigstens zur Enthaltung).
- Wenn ein MdB gesagt hat, sie/er schwanke zwischen Röspel und uns, dann ist das besonders interessant, weil möglicherweise „Röspel“ in der ersten Abstimmung rausfliegt und es dann ggfs. auf die bisherigen Röspel-Unterstützer ankommt – wenn nur noch „wir“ gegen Flach/Hintze im Rennen sind. Wir brauchen jede Stimme.
Wenn der MdB nicht erreichbar ist: Lasst Euch einen Termin geben, an dem ihr wieder anrufen könnt. Macht klar, dass ihr mit dem MdB persönlich (und nicht nur mit Assistenten) sprechen wollt. Also, Ärmel hoch und auf geht’s! Gemeinsam können wir es schaffen. Herzlichen Dank für Eure Mithilfe! Eure Jugend für das Leben (JfdL) in Deutschland Wir über uns Wir, die Jugend für das Leben (JfdL) in Deutschland, sind eine Gruppe von Schülern, Studenten und jungen Berufstätigen, die sich für einenkonsequenten Schutz des menschlichen Lebens von seinem Beginn, also der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle, bis zu seinem natürlichen Ende einsetzen. Unser Ziel ist es, gerade Jugendliche und junge Erwachsene in Deutschland für das Le bensrecht eines jeden Menschen, wie es in unserem Grundgesetz festgeschrieben ist, zu sensibilisie ren. Das Lebensrecht eines jeden, egal ob er jung oder alt, krank oder gesund, geistig oder körper lich behindert ist. In dieser jungen Generation, die die Zukunft von Staat und Gesellschaft prägen wird, möchten wir für eine Kultur des Lebens werben. Natürlich helfen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten auch Frauen, die ungewollt schwanger sind und mit der Entscheidung ringen, ihr Kind zu behalten oder abzutreiben. Nicht zuletzt wollen wir Gleichgesinnte zusammenbringen, die sich nicht mit der erschreckend ho hen Zahl von Abtreibungen abfinden und sich aktiv für eben eine solche Kultur des Lebens einset zen wollen. Dabei sind wir für alle jungen Menschen offen, egal welcher Religion oder Nation sie angehören und welche politische Einstellung sie haben. Kontakt Matthias Lochner (JfdL-Vorsitzender) Bergstraße 55 50171 Kerpen kontakt@jugendfuerdasleben.de
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